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Wir auch. Nur nicht in der Natur.

Was ist der CO2– Fußabdruck?

Was wir auch tun, die Produkte die wir herstellen und konsumieren, die Fahrt zur Arbeit oder einfach unsere Wohnungen, alles verursacht Treibhausgase. Das ist an sich nicht weiter schlimm. Doch emittieren wir inzwischen viel mehr davon, als in der Atmosphäre gebunden werden kann. Dies führt zur Klimaerhitzung.

Im Kampf gegen den Klimawandel müssen wir also unsere Treibhausgas-Emissionen reduzieren. Doch um zu wissen, wo wir Emissionen reduzieren können, müssen wir erst einmal wissen, wo wir welche produzieren. Genau da setzt die Berechnung des CO2-Fußabdrucks an und identifiziert die emissionsreichen Stufen der Wertschöpfungskette. Die Berechnung erfolgt nach den Kriterien des Greenhouse Gas Protocol, dem international anerkannten und verbreiteten Standard. Dabei werden, wie der Name vermuten lässt, allerdings nicht nur Kohlenstoffemissionen berücksichtigt. Auch die Treibhausgase Methan, Lachgas, Fluorkohlenwasserstoffen, perfluorierte Kohlenwasserstoffe, Schwefelhexafluorid und Stickstofftrifluorid werden in sogenannte CO2-Äquivalente (CO2e) umgerechnet und werden so im CO2-Fußabdruck berücksichtigt.

Bei der Berechnung wird in drei „Scopes“, also Bereiche, unterschieden, in denen die Emissionen anfallen.

3 Scopes

Reduzieren vor Kompensieren.

Die Berechnung des CO2-Fußabdrucks bildet die Grundlage für deren Reduktion. Nun können geeignete Maßnahmen implementiert werden, um Emissionen zu vermeiden und zu reduzieren. Einige Emissionen sind nicht vermeidbar und werden „Restemissionen“ genannt. Diese können dann durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten kompensiert werden. Diese tragen dazu bei, dass Treibhausgase aus der Atmosphäre gebunden und eingespart werden und so ein Ausgleich in der globalen Klimabilanz entsteht. Wenn ein Unternehmen all seine Restemissionen ausgleicht, ist es „netto-kimaneutral“.

Wichtig ist allerdings, den CO2-Fußabdruck in regelmäßigen Abständen zu berechnen. Zum einen als Ausgangspunkt für Reduktionsmaßnahmen, aber auch, um deren Wirkung zu verfolgen.

Wie wird dein CO2-Fußabdruck berechnet?

Klimaneutral durch Klimaschutzprojekte.

Nicht vermeidbare Restemissionen können durch einen Beitrag zu Klimaschutzprojekten ausgeglichen werden. Dabei unterstützt dich unser Partner Klimapatenschaft Hamburg.

Die Klimaschutzprojekte können von der Förderung regenerativer Energien oder emissionsarmer Gaskocher bis hin zur Renaturierung von Mooren reichen. Da Emissionen global wirken, ist es möglich, dass sich der geographische Ort von Emission und Kompensation unterscheidet.

Die Kompensationsmethode durch Klimaschutzprojekte trägt also dazu bei, dass Treibhausgase aus der Atmosphäre gebunden werden. Es entsteht ein Ausgleich in der globalen Klimabilanz und die verbleibenden Emissionen deines Betriebes werden neutralisiert und besitzen somit keine Klimawirkung mehr. Nach erfolgreichem Ausgleich der CO2-Emissionen deines Unternehmens erhältst du die Zertifizierung „Klimaneutrales Unternehmen“ durch die Klimapatenschaft.

Windräder im Morgenlicht

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