Die Zukunft des Tourismus: Branche setzt vermehrt auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung

Eine Podiumsdiskussion zum Thema im Rahmen des Green Tourism Camp mit Bionade-Gründer Peter Kowalsky, Digitalisierungsexperte Michael Buller und Nachhaltigkeitsexpertin Xenia zu Hohenlohe.

Am Freitag, den 22. November 2019 um 9 Uhr morgens laden die Veranstalter des Green Tourism Camp zum Auftakt des Events zu einem Blick in die Zukunft der Branche, in der sowohl Nachhaltigkeit als auch Digitalisierung zentrale Aspekte sein werden. Das Green Tourism Camp findet vom 21. bis zum 23. November 2019 im Schloss Hohenkammer bei München statt.

„Wir freuen uns, ein hochkarätiges Podium mit Experten aus der Branche gewonnen zu haben. Zu Beginn des Green Tourism Camp sprechen wir daher mit Menschen aus der Branche, die sich seit vielen Jahren international zu den Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung einen Namen gemacht haben. Wir möchten die Barcamp-Teilnehmer somit einstimmen auf die Vielfältigkeit des Themas, sensibilisieren für die Dringlichkeiten und den Horizont öffnen. Mit internationalen Trends und aktuellen Zahlen und konkreten Erfahrungen“, so Anne Seubert, Mitorganisatorin des Green Tourism Camp und Gründerin der Strategieberatung „Brands & Places“, Expertin für die Entwicklung von digitalen Strategien & Konzepten für touristische Destinationen.

Das Green Tourism Camp etablierte sich bereits in der Vergangenheit als europäisches Event für Nachhaltigkeit und Ökologie in der gesamten Reisebranche.

Nach vier Barcamps zum Thema in Deutschland für die DACH-Region und zwei Barcamps in Skandinavien, setzen die Initiatoren die Veranstaltungsreihe nun mit weiteren Partnern fort: „Die Relevanz dieser Thematik wächst. Zahlreiche Hoteliers und andere touristische Unternehmen – gerade aus Deutschland, Österreich und der Schweiz - haben bereits seit einigen Jahren unterschiedliche Konzepte erfolgreich am Markt platziert. Nun geht es darum, das eigene Handeln stets zu hinterfragen, sich intensiv untereinander auszutauschen und neue Lösungen zu erarbeiten“, so Wolf-Thomas Karl, Mitgründer des Green Tourism Camp, Dozent für nachhaltigen Tourismus und Sporttourismus an der Hochschule Fresenius und Partner bei L&T communications.

Mit-Initiatorin Suzann Heinemann, Geschäftsführerin von InfraCert – Institut für Nachhaltige Entwicklung in der Hotellerie, ist ebenfalls von der Thematik überzeugt: „Wir müssen lernen, umzudenken und somit zukunftsfähige, erfolgsversprechende Konzepte erschaffen. Manchmal muss aber gar nicht das Rad unbedingt neu erfunden werden. Hier schaffen wir für die Teilnehmer eine einmalige Plattform, um sich untereinander intensiv austauschen zu können. Über Themen, die sie eben wirklich interessieren. Daher eignet sich das Format eines Barcamps besonders gut für ein Event dieser Art.“

 

PM Barcamp Logo

 

Nachhaltiges Handeln und eine ökologische Verantwortung gewinnen im Tourismus zunehmend an Bedeutung. Dazu zählen auch die Veranstaltungsindustrie, Zulieferer sowie Hotellerie und Gastronomie.

Als Partner fungieren Matthias Tritsch, Gründer und Vorstand von Greentable e.V., LINK Mobility, Europas größter Messaging Provider, HGK, Deutschlands marktführende Einkaufs- und Dienstleistungskooperation, Coperama Central Europe GmbH (Einkaufskooperation), Verband Internet Reisevertrieb e.V., Servitex GmbH (Verbund textiler Dienstleister) sowie Agentur Karl & Karl (Werbeagentur). Als Veranstalter fungiert die InfraCert GmbH, Institut für nachhaltige Entwicklung in der Hotellerie. Hotelpartner und Eventlocation ist das Hotel Schloss Hohenkammer in Hohenkammer/Bayern, welches über eine eigene, nachhaltig-biologischer Land- und Forstwirtschaft verfügt.

Bei diesem Veranstaltungsformat eines Barcamps handelt es sich um eine Art „Unkonferenz”. Ablauf und Inhalte werden bei diesem Open-Space-Format von den Teilnehmern bestimmt. Somit findet in der Regel ein dynamischer sowie wertvoller Erfahrungs- und Wissensaustausch untereinander statt. Für die Organisatoren steht hierbei die Erarbeitung von Lösungsansätzen zum Thema Nachhaltigkeit, Ökologie und Corporate Social Responsibility in der Touristik im Vordergrund.

Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeit unter greensign.de/anmeldung oder greentourismcamp.com 

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GreenSign Quick Check - Jetzt kann jeder Hotelier das Nachhaltigkeitssiegel unverbindlich und kostenfrei testen

Nachhaltigkeit in der Hotellerie ist nun schon weit mehr als ein Trend, denn sie beeinflusst bereits verstärkt die Hotelwahl. Laut der Studie "Wachstumstrends im deutschen Hotelmarkt" im Auftrag der Scandic-Hotelgruppe bevorzugt jeder dritte Deutsche nachhaltige Hotels! Bei den der 18- bis 34-Jährigen achten sogar 40 Prozent beim Reisen verstärkt auf Nachhaltigkeit und strafen Unternehmen ab, die den Klimaschutz ignorieren.

Umweltbewusste Hotelführung spricht den heutigen Gast an und eine transparente Nachhaltigkeits-Zertifizierung unterstützt bei der Positionierung als nachhaltiger Betrieb im nationalen und internationalen Markt. Viele Hoteliers zeigen bereits ein großes Interesse an einer nachhaltigen Zertifizierung, sind aber oft zunächst gehemmt und wissen nicht, was sie erwartet und wo sie heute schon stehen.

 PM GreenSign QuickCheck

Wer sich noch nicht 100-prozentig sicher ist, ob sein Hotelbetrieb nachhaltig genug ist, um sich zertifizieren zu lassen, hat ab jetzt die Möglichkeit, mit einem kurzen GreenSign Quick Check einen Überblick über das Verfahren zu erlangen. Dazu müssen zunächst auf www.greensign.de/quick-check Ihre persönlichen Zugangsdaten anfordern. Anschließend beantworten Sie in unserem Online-Tool lediglich 15 Fragen aus allen 7 Kernbereichen für nachhaltiges Wirtschaften (Management & Kommunikation, Umwelt, Einkauf, Regionalität & Mobilität, Qualitätsmanagement & nachhaltige Entwicklung, soziale Verantwortung sowie wirtschaftliche Verantwortung).

„Dieser Auszug aus dem Zertifizierungskatalog ermöglicht Hoteliers eine optimale Einschätzung ihrer eigenen momentanen Nachhaltigkeit. Anschließend erhalten sie von uns eine Auswertung mit dem ungefähren zu erwartenden GreenSign Level.“, erklärt Suzann Heinemann, Gründerin und Geschäftsführerin vom InfraCert Institut, welches das GreenSign vergibt. „Wenn sich der Hotelier dann für eine GreenSign Zertifizierung entscheidet, erhält von uns den vollständigen Zertifizierungskatalog mit 98 Fragen, welcher ganz im Sinne der Nachhaltigkeit ebenfalls online ausgefüllt wird. Im Anschluss an die Selbstevaluierung durch Ausfüllen des Katalogs, werden die Ergebnisse durch einen akkreditierten Auditor geprüft. Es folgt ein Auditbericht mit Bewertung und Einstufung der betrieblichen Nachhaltigkeit sowie eine Beratung zur potentiellen Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung.“

Level 1

Erste Ansätze zur Erfüllung des Nachhaltigkeitskonzepts sind im Hotel betreits erfüllt.

Level 2

Eine fundierte Ausrichtung der Nachhaltigkeit ist im Hotel erkennbar.

Level 3

In nahezu allen Hotelbereichen wird das Nachhaltigkeitskonzept umgesetzt und gelebt.

Level 4

Die Anforderungen an nachhaltiges Wirtschaften sind in hohem Maße durch das Hotel erfüllt.

Level 5

Das Nachhaltigkeitskonzept im Hotel hat Vorbildcharakter und eine bestmögliche Ausrichtung.

 

Mit einer GreenSign Zertifizierung erhalten Hoteliers das ausgereifteste, praxisnahe und auf alle Bereiche der Nachhaltigkeit angewandte Managementsystem, dass die Nachhaltigkeit des Hotelbetriebs dem Gast transparent sichtbar macht. Weiter Informationen auf: www.greensign.de

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Die Lindner Hotels AG wird mit dem Nachhaltigkeitssiegel GreenSign zertifiziert

Schon sehr viele Jahre beschäftigt sich die Lindner Hotels AG mit Umweltschutz und Energieeffizienz. Nachhaltigkeit wird im mittelständischen Familienunternehmen zum Wohle des Gastes und der Umwelt aktiv gelebt. Heute ist dieses Thema in der Hotellerie mehr als nur ein Trend und immer mehr Hoteliers engagieren sich für den Klimaschutz, aus persönlicher Überzeugung und weil es mittlerweile ein wichtiges Kriterium bei der Hotelauswahl der Gäste geworden ist.

So entschied sich die Lindner Hotels AG, diesen Bereich weiter zu professionalisieren und ihre Nachhaltigkeitsmaßnahmen von InfraCert – Institut für nachhaltige Entwicklung in der Hotellerie – bewerten und zertifizieren zu lassen. Alle 34 Hotels der Marken me and all hotels und Lindner Hotels & Resorts wurden daher mit dem GreenSign zertifiziert.

Das GreenSign Nachhaltigkeitssiegel hat sich mit über 180 zertifizierten Hotels erfolgreich im europäischen Hotelmarkt etabliert und bietet Ihnen ein praxisnahes, anschauliches und dynamisches Managementsystem. Das fünfstufige transparente System ermöglicht Hotels, einen idealen Überblick über ihre Nachhaltigkeit und verhilft Ihnen zur nötigen Sichtbarkeit bei der immer größer werdenden Zielgruppe der umweltbewussten Reisenden. Zudem erhalten die Hoteliers Lösungen für die Steigerung ihrer Nachhaltigkeit, was am Ende Kosten spart, die Mitarbeiterzufriedenheit erhöht und den Betrieb für die Zukunft stärkt.

Lindner hat schon ein umfangreiches Nachhaltigkeitsprogramm, um die Umweltaspekte in den Hotels seiner beiden Marken stetig zu verbessern und Ziele, Maßnahmen und Verantwortlichkeiten sind bereits klar definiert. So soll nun die Nachhaltigkeit verstärkt in der Unternehmensidentität verankert und das visuelle Design darauf ausgerichtet werden.

Suzann Heinemann GreenSignSuzann Heinemann – Gründerin und Geschäftsführerin von InfraCert zeigt sich sehr begeistert von der bisherigen Entwicklung, welche die Lindner Hotels AG schon in der nachhaltigen Betriebsführung vorweisen kann und freut sich auf die Zusammenarbeit und den gemeinsamen Ausbau der betrieblichen Umwelt- und Klimaschutz-Aktivitäten.

Alle Lindner Hotels & Resorts sowie me and all hotels beziehen längst Naturstrom und besitzen ein vorbildliches Hotelroom Managementsystem mit steuerbaren Heizungen, Stromanschlüssen und einer Gebäudeautomation. In den Zimmern einiger Lindner Hotels stehen den Gästen Hotelinformationen bereits digitale auf dem TV zur Verfügung, um somit den Papierverbrauch einzuschränken. Auch wurden alle Hotels einem Energiecheck unterzogen und verfügen sogar über ein lindnereigenes Energie-Management-System. Das Unternehmen setzt durch eine kontinuierliche Investitionsbereitschaft in neue Technologien vorbildliche Maßstäbe, so dass Bewegungsmelder, LEDs, energie- und wassersparende Geräte sowie Perlatoren schon zur Grundausstattung in allen Hotels gehören. Um den Ansprüchen der wachsenden e-Mobility Kundschaft gerecht zu werden, sind viele Häuser mit einer e-Tankstelle ausgestattet. Die Gäste genießen in vielen Hotels darüber hinaus verfeinerte Speisen mit Kräutern aus dem hoteleigenen Kräutergarten, die in den Hotels, wo es räumlich möglich ist, bereits angelegt wurden.

Auch hat sich Lindner dazu verpflichtet, das Umweltbewusstsein der Mitarbeiter zu fördern und sie zu umweltbewusstem Handeln zu motivieren. Regelmäßige Mitarbeiterschulungen und ein spezielles Förderprogramm für Auszubildende gehören genauso zur sozialen Ausrichtung, wie die Unterstützung sozialer Projekte und von Projekten im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung.

Erfolgreich abgeschlossen wurde bereits ein Projekt, um Lebensmittelverschwendung zu bekämpfen, das für eine durchschnittliche Reduzierung von 12 Prozent der Lebensmittelreste gesorgt hat. Als nächstes soll im Zuge der GreenSign-Zertifizierung für jedes Lindner Hotel ein CO- und Wasser-Fußabdruck gemacht werden.

„Wir freuen uns, zusammen mit Infracert als erfahrenen Partner in der Hotellerie unsere Nachhaltigkeitsmaßnahmen weiter auszubauen und professionell begleiten zu lassen. Denn für uns als Familienunternehmen steht ist ein nachhaltiges Handeln an erster Stelle“, berichtet Otto Lindner, Vorstand der Lindner Hotels AG.

Lindner Parkhotel & Spa, Oberstaufen
Andreas Krökel und Otto Lindner
Lindner Hotel & Sporting Club Wiesensee

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Green Tourism Camp: Das Branchenevent für Nachhaltigkeit geht in die fünfte Runde

Das Barcamp für Nachhaltigkeit in Tourismus, Hotellerie, Gastronomie und der MICE-Branche findet vom 21. bis 23. November 2019 im Schloss Hohenkammer bei München statt.

Nachhaltiges Handeln und eine ökologische Verantwortung gewinnen im Tourismus zunehmend an Bedeutung. Dazu zählt auch die Veranstaltungsindustrie, die Hotellerie und Gastronomie sowie deren Zulieferer. Gleichzeitig werden in puncto Nachhaltigkeit neue Konzepte entwickelt, die immer erfolgreicher werden: „Der Begriff ,Nachhaltigkeit‘ wurde leider für alles Mögliche missbraucht. Auch in unserer Branche. Jedoch bietet gelebte Nachhaltigkeit eine echte Chance, sich von den Mitbewerbern abzuheben, den Kunden etwas Besonderes zu bieten und auch als Arbeitgeber wieder attraktiver für den Nachwuchs zu werden. Hier haben wir im Tourismus einen großen Aufholbedarf“, so Wolf-Thomas Karl, Mitgründer des Green Tourism Camp, Dozent für nachhaltigen Tourismus, Hospitality Management und Sporttourismus an der Hochschule Fresenius und Mitinhaber der Agentur L&T communications.

 

PM Barcamp Logo

 

Bei diesem Veranstaltungsformat eines Barcamps handelt es sich um eine Art „Unkonferenz”. Ablauf und Inhalte werden bei diesem Open-Space-Format von den Teilnehmern bestimmt. Somit findet in der Regel ein dynamischer sowie wertvoller Erfahrungs- und Wissensaustausch untereinander statt. Für die Organisatoren steht hierbei die Erarbeitung von Lösungsansätzen zum Thema Nachhaltigkeit, Ökologie und Corporate Social Responsibility in der Touristik im Vordergrund.

Mit-Initiatorin Suzann Heinemann, Geschäftsführerin der GreenLine Hotels sowie InfraCert – Institut für Nachhaltige Entwicklung in der Hotellerie, ist ebenfalls von der Thematik überzeugt: „Wir müssen lernen, umzudenken und somit zukunftsfähige, erfolgsversprechende Konzepte erschaffen. Manchmal muss aber gar nicht das Rad unbedingt neu erfunden werden. Hier schaffen wir für die Teilnehmer eine einmalige Plattform, um sich untereinander intensiv austauschen zu können. Über Themen, die sie eben wirklich interessieren. Daher eignet sich das Format eines Barcamps besonders gut für ein Event dieser Art.“

Anne Seubert, Kulturwissenschaftlerin, Gründerin der Strategieberatung „Brands & Places“, Expertin für die Entwicklung von (digitalen) Strategien & Konzepten für touristische Destinationen und Marken sowie erfahrene Barcamp-Entwicklerin, ergänzt das Organisations-Team.

Das Green Tourism Camp etablierte sich bereits in der Vergangenheit als europäisches Event für Nachhaltigkeit und Ökologie in der gesamten Reisebranche. Nach vier Barcamps zum Thema in Deutschland für die DACH-Region und zwei Barcamps in Skandinavien, setzen die Initiatoren die Veranstaltungsreihe nun fort.  

PM Barcamp Schloss Hohenkammern

Zu den Partnern gehören die Hospitality Sales & Marketing Association Deutschland e.V. (HSMA) und Matthias Tritsch, Gründer und Vorstand von Greentable e.V. Als Veranstalter fungiert die InfraCert GmbH - Institut für nachhaltige Entwicklung in der Hotellerie. Hotelpartner und Eventlocation ist das Hotel Schloss Hohenkammer in Hohenkammer/Bayern, welches über eine eigene, nachhaltig-biologischer Land- und Forstwirtschaft verfügt. Idyllisch und doch schnell erreichbar liegt die weitläufige Schlossanlage am Flüsschen Glonn nördlich von München im Landkreis Freising.

Zu den Sponsoren gehören derzeit LINK Mobility, Europas größter Messaging Partner, der Verband Reisevertrieb e.V., Servitex, ein Verbund textiler Dienstleister für die Hotellerie sowie die Einkaufsgesellschaft Coperama.

PM Barcamp Partner

Die Teilnehmer der vergangenen Green Tourism Camps waren unter anderem für Organisationen und Unternehmen wie Deutscher Reiseverband DRV, Deutscher Fachverlag, Deutsche Bahn, HSMA Deutschland e.V., German Convention Bureau GCB, Thomas Cook AG, MEET BERLIN oder Österreich Werbung GmbH tätig.

Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeit unter https://www.greensign.de/anmeldung

Noch bis zum 31.08.2019 gilt der Frühbucher-Rabatt!

 

Über das Green Tourism Camp:

Die Idee für dieses BarCamp entstand während eines fachlichen Austausches einiger in der Touristik tätigen Unternehmern. Bei einer Veranstaltung über das Thema Innovationen in der Branche kamen die Teilnehmer unter anderem zu der Erkenntnis, dass Innovationen grundsätzlich Veränderungen zur Folge haben - mit unterschiedlichen Auswirkungen auf die Umwelt, Menschen und Wirtschaftlichkeit. Vor diesem Hintergrund haben sich seinerzeit die Wirtschaftswissenschaftlerin und Hospitality-Expertin Brita Moosmann und Wolf-Thomas Karl, Dozent für nachhaltigen Tourismus an der Hochschule Fresenius und Inhaber der Manufaktur Wolfstuch - wie beispielsweise die Deutschen Bahn - das „tourism go green CAMP 2011“ ins Leben gerufen. Später wurde das Event in das „green tourism CAMP“ umbenannt und parallel zur DACH-Region auch in Skandinavien erfolgreich etabliert.

Für die Organisatoren, Partner und den Veranstalter InfraCert GmbH stehen hierbei die Erarbeitung von Lösungsansätzen zum Thema Ökologie und Nachhaltigkeit in der Touristik im Vordergrund. Teilnehmen können Interessierte aus der Hotellerie, der Veranstaltungsbranche, von Verbänden, Organisationen, wissenschaftlichen Einrichtungen oder aus der Zulieferindustrie.

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Informationen zu den Sponsoren

Alle Zeichen stehen auf Grün! Das GreenSign Nachhaltigkeitssiegel für die Hotellerie ist weiter auf dem Vormarsch

Das Thema Klimaerwärmung, Umweltschutz und Nachhaltigkeit taucht im Moment fast täglich in den Medien auf und auch die Deutschen überdenken mehr und mehr ihren eigenen Lebensstil. Nachhaltiger Konsum ist in Deutschland populärer denn je! Laut einer aktuellen Umfrage „Spotlight: Nachhaltiger Konsum“ von GroupM powered by [m]SCIENCE interessiert sich über die Hälfte der Deutschen (57 %) inzwischen stark für das Thema Nachhaltigkeit. Etwa ein Drittel der Deutschen hat sich in letzter Zeit aktiv mit Nachhaltigkeitsaspekten auseinandergesetzt und fast die Hälfte aller Deutschen (49 Prozent) empfinden es grundsätzlich positiv, wenn Marken das Thema Nachhaltigkeit in ihren Kampagnen aufgreifen.

Für die Hotellerie bedeutet diese Tatsache, dass Gäste vermehrt beim Buchen ihrer Reisen auf nachhaltige Angebote zurückgreifen und bei der Hotelwahl auf Siegel achten. InfraCert – das Institut für nachhaltige Entwicklung in der Hotellerie beschäftigt sich nun schon seit 2013 mit diesem Thema und das GreenSign entwickelt, welches praxisnah genau auf die Hotellerie zugeschnitten ist und alle Aspekte der Nachhaltigkeit beleuchtet. Damit und auch durch die Einstufung in 5 Level, welches den Grad der Nachhaltigkeit des Hotelbetriebs anzeigt, hebt sich das GreenSign von anderen Siegeln ab. Im Jahr 2014 konnten bereits die ersten 70 Hotels zertifiziert werden und heute sind schon 181 Hotels in 13 Ländern mit dem GreenSign ausgezeichnet.

Die stetig steigende Popularität und die Akzeptanz von GreenSign zeigen sich sowohl bei den Hoteliers, als auch bei der neuen Zielgruppe der nachhaltig Reisenden. InfraCert sieht sich auf dem richtigen Weg und möchte das GreenSign in naher Zukunft weltweit expandieren und europäischer Marktführer werden.

Auch die aktuell neu zertifizierten Hotels möchten mit dem GreenSign ihre Nachhaltigkeit sichtbar machen und nutzen das ausgereifte Managementsystem für eine Weiterentwicklung ihres nachhaltigen Engagements.

Das Bio-Hotel Kolonieschänke in Burg im Spreewald konnte ein hervorragendes GreenSign Level 4 erreichen. Hier wird Regionalität und frische Bio-Küche großgeschrieben und Gäste können den Spreewald naturnah und pur erleben. Wie der Hotelname schon sagt, legt Franz Josef Kögler, Geschäftsführer des Familienbetriebs, großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit lokalen und regionalen Lieferanten und eine umfangreiche ökologische Zertifizierung der einzelnen verarbeiteten Lebensmittel sowie Fair Trade Ware. Das Team der Kolonieschänke stellt zahlreiche Produkte, wie Brot- und Backwaren und regionale Köstlichkeiten, selbst her und bietet diese sogar im eigenen Hofladen zum Verkauf an. Darüber hinaus punktet das Hotel unter anderem mit einer E-Tankstelle, Fahrrädern und E-Bikes sowie E-Mobilität (Tesla) zum Verleih. Auch in Sachen sozialer Verantwortung steht das Haus schon sehr weit vorn, denn es gibt zahlreiche Vorteile für die Mitarbeiter, wie interne und externe Weiterbildung, eine Unterstützung von Initiativen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung sowie Arbeit mit Projektpartnern. Kögler ist sich sicher, mit einer Umweltstrategie bleibt sein Hotelbetrieb langfristig attraktiv und innovativ.

GreenSign Bio Hotel Kolonieschaenke

Das familiengeführte Waldhotel Heppe in Dammbach im Spessart freute sich ebenfalls über ein ausgezeichnetes GreenSign Level 4. „Für uns ist der Schutz unserer direkten Umgebung und der Umwelt im Ganzen ein wichtiges Anliegen. Wir handeln.“ sagt Familie Bauer, die den Traditionsbetrieb schon seit mehreren Generationen führt. Mit dem GreenSign wollen sie ihr Engagement den Gästen transparent darstellen. Im Hotel gibt es kostenfreie Ladestationen für Elektroautos und Elektrofahrräder, eine Hackschnitzelheizung, plastikfreie Badezimmer und das Haus bezieht 100% Ökostrom. Es werden zahlreiche Maßnahmen zur Reduzierung des Müllaufkommens ergriffen und auf korrekte Mülltrennung geachtet. Zudem greift man im Waldhotel Heppe beim Einkauf auf Anbieter aus der Region zurück und viele Produkte werden vor Ort selbst hergestellt.

GreenSign Wald Hotel Heppe

Das wieder neu eröffnete Hotel Vierseithof in Luckenwalde im Fläming entwickelt sich mehr und mehr zu einem nachhaltig geführten Betrieb und nutzt die GreenSign Zertifizierung, um bei den weiteren Zielen des nachhaltigen Engagements unterstützt zu werden. Auch hier wurde erkannt, dass Nachhaltigkeit sich rechnet und wirtschaftliche Stabilität qualitatives und quantitatives Wachstum sichert. Die Nachhaltigkeit wird als kontinuierlicher Verbesserungsprozess im Hotel angesehen und so konnte der Vierseithof bereits ein gutes GreenSign Level 3 erreichen. Beim Einkauf wird besonders darauf geachtet, dass die Produkte von lokalen Lieferanten geliefert werden und beim Thema Abfall gibt es bereits umfangreiche Mülltrennsysteme und Maßnahmen zur Reduzierung des Abfallaufkommens (z.B. Frühstücks-Buffet ohne Kleinstverpackungen). Die Hoteldirektion bietet ihren Mitarbeitern zahlreiche Vorzüge und das Hotel setzt auf Barrierefreiheit und die Zugänglichkeit für Menschen mit Einschränkungen. Weitere Maßnahmen sind bereits in der Planung, damit bei der Rezertifizierung, die spätestens in drei Jahren stattfindet, ein noch besseres GreenSign Level erreicht werden kann.

GreenSign Hotel Vierseithof

Interessierte Hoteliers können sich an Infracert – dem Institut für Nachhaltige Entwicklung in der Hotellerie wenden. Nach Einsendung des ausgefüllten Zertifizierungskataloges unterziehen sich die Hotels vor Ort einer Prüfung durch einen unabhängigen Gutachter in Form eines Audits. Das Audit endet mit einem qualifizierten Bericht, einer sogenannten Nachhaltigkeitserklärung sowie eine Einladung zur GreenCommunity, in der sich Hoteliers und nachhaltige Partner vernetzen. Zahlreiche Veranstaltungen und Vorträge in ganz Deutschland geben den Hoteliers die Möglichkeit, sich auch über alle aktuellen Themen der Hotellerie, Digitalisierung und Nachhaltigkeit zu informieren und ihr persönliches Netzwerk zu erweitern.

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Progressive Hotellerie ist Green! Immer mehr Hoteliers entscheiden sich für eine GreenSign Zertifizierung

Egal wo sich der Hotelbetrieb befindet, Hoteliers zwischen Ostsee und Alpen engagieren sich immer mehr für Umwelt- und Klimaschutz und wollen dies über das Siegel GreenSign sichtbar machen. Umweltbewusste Hotelführung spricht den heutigen Gast an und eine transparente Nachhaltigkeits-Zertifizierung unterstützt bei der Positionierung als nachhaltiger Betrieb im nationalen und internationalen Markt.

Dazu hat jedes Hotel individuelle Beweggründe und Erwartungen und jedes der Häuser ist mit der Nachhaltigkeit auf einem anderen Level. Das eine Hotel ist Vorreiter für die ganze Flair Hotel Gruppe, ein anderes Hotel steht noch am Anfang und hat jetzt einen Maßnahmenplan zum Ausbau des Ressourcenschutzes und ein drittes Hotel ist schon viel weiter und möchte seine nachhaltigen Aktivitäten mit Hilfe des dynamischen Managementsystems von GreenSign kontinuierlich ausbauen.

Die drei kürzlich zertifizierten Hotels in verschiedenen Regionen Deutschlands zeigen dies beispielhaft:

Hotel Residenz Heringsdorf

Hotel Residenz Heringsdorf

Flair Hotel Reuner Zossen

Flair Hotel Reuner Zossen

Stausee Hotel Metzingen

Stausee Hotel Metzingen

Das Hotel Residenz in Heringsdorf auf der Insel Usedom, aus der bereits mit GreenSign zertifizierten Meeressterne-Gruppe, steht für einen Beginn der nachhaltigen Aktivitäten im Hotel. Erste Schritte in der Nachhaltigkeit wurden bereits umgesetzt, was sich in einem guten GreenSign Level 3 widerspiegelt. Der durch das Zertifizierungs-Audit festgestellte Ist-Zustand des Hotels fließt in ein umfangreiches Umweltprogramm ein, welches im Einbezug der Mitarbeiter kontinuierlich ausgebaut werden soll. Bei einer Rezertifizierung nach 3 Jahren kann durch das verbesserte Umweltmanagement ein höheres GreenSign Level erreicht werden. Auch verspricht sich das Hotel eine erhöhte Sichtbarkeit bei der Zielgruppe der nachhaltig Reisenden.

Das Flair Hotel Reuner in Zossen, Brandenburg wurde erstmalig mit einem Nachhaltigkeits-Siegel zertifiziert und konnte durch sein bereits jahrelang praktiziertes Umweltengagement auf Anhieb ein sehr gutes GreenSign Level 4 erreichen. Als einer der ersten Hoteliers der Flair Hotel Kooperation steht der Inhaber Daniel Reuner des familiengeführten 3-Sterne Hauses mit seiner nachhaltigen Ausrichtung als Vorreiter für seine Kollegen der Flair Hotels. Das Hotel setzt ein sehr gutes Energiekonzept um, hat eine umfangreiche Eigenproduktion von Obst, Gemüse sowie Fleisch aus dem eigenen Garten und bindet seine Mitarbeiter vorbildlich in sein nachhaltiges Konzept ein. Das GreenSign Zertifikat überzeugte Herrn Reuner durch seine Praxisnähe sowie durch seine übersichtliche und transparente Darstellung.

Als neustes GreenSign zertifiziertes Hotel durfte sich nun das Stausee-Hotel in Metzingen über eine Auszeichnung mit dem hervorragenden GreenSign Level 4 freuen. Das familiengeführte 3-Sterne superior Hotel in der Schwäbischen Alb liegt mitten in der Natur im Ermstal, umgeben von Streuobstwiesen und Weinbergen. Als „Gastgeber in der Natur“ haben sich Familie Klose und ihr Team schon lange einem nachhaltigen Wirtschaften verschrieben, wobei bislang das Eco-Management and Audit Scheme EMAS als Vorgabe diente.

Das Umweltmanagementsystem GreenSign wurde nun vom Stausee-Hotel bewusst ausgewählt, denn es ermöglicht, den betrieblichen Umweltschutz kontinuierlich zu verbessern. Klare Verantwortlichkeiten und Dokumentation helfen dem Hotelier und seinen Mitarbeitern bei der Umsetzung der selbst gesetzten Ziele. Durch das Managementsystem von GreenSign profitiert das Hotel von praxisnahen Lösungen.

„Durch unsere Lage im Biosphärengebiet Schwäbische Alb und inmitten eines Wasserschutzgebietes fühlen wir uns in besonderer Weise zum Schutz der Umwelt und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlage verpflichtet. Daher haben wir uns entschlossen, einen Wechsel von EMAS zu GreenSign einzuführen. Wir streben damit ein nachhaltiges und umweltfreundliches Betriebsmanagement und die kontinuierliche Verbesserung unserer Umweltleistung an. Die Auflagen und Anforderungen von GreenSign sind weit mehr auf die Biosphärenhotels und unser Haus abgestimmt.“, schreibt Familie Klose, die das Stausee-Hotel bereits seit 1976 erfolgreich und liebevoll führt, in ihrer Umwelterklärung.

Hotel Residenz, Frau Günther und Frau Berger

Hotel Residenz, Frau Günther und Frau Berger

Flair Hotel Reuner, Herr Reuner

Flair Hotel Reuner, Herr Reuner

Stausee Hotel, Herr Klose und Frau Riester

Stausee Hotel, Herr Klose und Frau Riester

Interessierte Hoteliers können sich an Infracert – dem Institut für Nachhaltige Entwicklung in der Hotellerie wenden. Nach Einsendung des ausgefüllten Zertifizierungskataloges unterziehen sich die Hotels vor Ort einer Prüfung durch einen unabhängigen Gutachter in Form eines Audits. Das Audit endet mit einem qualifizierten Bericht, einer sogenannten Nachhaltigkeitserklärung sowie eine Einladung zur GreenCommunity, in der sich Hoteliers und nachhaltige Partner vernetzen

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Erstes the niu Hotel in Berlin mit dem Nachhaltigkeitssiegel GreenSign zertifiziert

Berlin ist modern, kreativ und grün! Und deshalb passt das neue the niu Hide Hotel auch perfekt in die pulsierende und sich rasant entwickelnde Metropole!

NIU Hide Berlin

Erst im April 2019 wurde das the niu Hide als weltweit erstes modular errichtetes Hotel auf dem Dach eines Einkauf-Centers eröffnet. Nun konnte das 3-Sterne-Hotel der NOVUM Hospitality als eines von über 170 Hotels mit dem Nachhaltigkeitszertifikat GreenSign ausgezeichnet werden.

Damit liegt das the niu Hide voll im Trend, denn der Gast von Morgen verlangt auch von der Hotellerie und Gastronomie ein nachhaltiges Wirtschaften. Nicht nur in Berlin wird der Wohnraum knapp und neue Alternativen, wie die Nachverdichtung in Großstädten, sind ein großes Zukunftsthema. So war den Initiatoren des Hotelprojekts der Nachhaltigkeitsgedanke bereits bei der Planung sehr wichtig, weshalb bewusst aus Holz und in Modulbauweise gebaut wurde.

Auch das soziale Engagement der NOVUM Hospitality ist hervorzuheben: So können auch Gäste des the niu Hide Hotels mithilfe der sogenannten „blauen Karte“ auf eine Zimmereinigung verzichten und damit die gemeinnützige Nader Etmenan Stiftung unterstützen, die sich mit zahlreichen Projekten für Menschen, die Hilfe benötigen, einsetzt.

niu Hide Berlin Uebergabe

Nachhaltig, inspirierend, urban – dafür steht the niu. Die Marke umfasst ein neuartiges Midscale-Hotelkonzept, das an den Lebensstil der heutigen Gesellschaft anknüpft. the niu Hotels erzählen allesamt Geschichten aus Motiven, die es nur vor Ort gibt. Vom Standort inspiriert und von Kunst, Zeitgeist und Historie geformt. the niu Hotels leben! Den Gast zieht es nicht länger nur in sein Zimmer. Die offene Living Lobby samt innovativer Coworking Area laden zum Arbeiten und Verweilen ein. Das Soziale Netzwerk ist gelebte Realität: Der Freiraum im Hotel wird miteinander geteilt und geht nahtlos ineinander über. Smarte und sinnvolle Zimmerkonzepte mit raffinierten Bädern nehmen den Gast mit auf eine aufregende Reise und bieten einen komfortablen Aufenthalt. Die NOVUM Hospitality betreibt bereits 10 the niu Hotels der 2017 gegründeten Marke an zentralen Standorten und über 50 the niu Hotels mit mehr als 10.200 Zimmern befinden sich derzeit europaweit in der Planung. https://the.niu.de/

 

 

Die Zertifizierungs-Urkunde für das the niu Hide mit dem sehr guten Level 3 wurde Hotelmanagerin Ute Zachow von Anne Schiefer, Auditor bei Infracert, persönlich übergeben. 

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Green Tourism Camp kommt zurück

Der Branchenevent für Nachhaltigkeit in Tourismus, Hotellerie, Gastronomie und der MICE-Branche findet vom 21. bis 23. November 2019 im Schloss Hohenkammer in Hohenkammer statt.

Das Green Tourism Camp etablierte sich bereits in der Vergangenheit als europäisches Event für Nachhaltigkeit und Ökologie in der gesamten Reisebranche. Nach vier Barcamps zum Thema in Deutschland für die DACH-Region und Skandinavien, setzen die Initiatoren die Veranstaltungsreihe nun nach einer Pause mit neuen Partnern fort: „Zu Beginn war das Interesse recht verhalten. Mittlerweile ist die Relevanz dieser Thematik deutlich höher. Zahlreiche Hoteliers und andere touristische Unternehmen – gerade aus Deutschland, Österreich und der Schweiz - haben bereits seit einigen Jahren unterschiedliche Konzepte erfolgreich am Markt platziert“, so Wolf-Thomas Karl, Mitgründer des Green Tourism Camp, Dozent für nachhaltigen Tourismus an der Hochschule Fresenius und Inhaber der Wolfstuch Tuchmanufaktur & Interieur Konzeption.

GTC2019 news

Nachhaltiges Handeln und eine ökologische Verantwortung gewinnen im Tourismus zunehmend an Bedeutung. Dazu zählt auch die Veranstaltungsindustrie, die Hotellerie und Gastronomie. Mit-Initiatorin Suzann Heinemann, Geschäftsführerin der nachhaltigen Hotelkooperation GreenLine Hotels sowie InfraCert – Institut für Nachhaltige Entwicklung in der Hotellerie, freut sich über diese Entwicklung: „Mit unserem GreenSign, dem Nachhaltigkeitszertifikat für die Hotellerie, haben wir in den letzten drei Jahren viel in der Branche bewegen können. Die Gäste, so in vielen Studien, möchten auch im Urlaub mehr auf Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein achten. Also eine ideale Voraussetzung, um weitere Veränderungen in den Angriff zu nehmen. Darunter verstehen wir nicht nur Bioeier zum Frühstück zu servieren oder an Weihnachten zu Spendenaktionen aufzurufen. Daher wollen wir diese Plattform für einen intensiven, gegenseitigen Austausch schaffen und interessierte Teilnehmer wie beispielsweise Hoteliers, Convention Manager, Nachhaltigkeitsexperten, Berater, Zulieferer, Travel Manager oder Destinationsverantwortliche für dieses innovative Event gewinnen.“

„Beim Thema Nachhaltigkeit ist nicht das ‚Ob‘ die Frage, sondern das ‚Wie‘, es geht nicht um das ‚Wer‘ sondern um das ‚Dass‘ – das Barcamp Format ist für diese Fragen eine ideale Plattform“, weiss die Mitorganisatorin und Kulturwissenschaftlerin Anne Seubert, Gründerin der Strategieberatung „Brands & Places“, Expertin für die Entwicklung von (digitalen) Strategien & Konzepten für touristische Destinationen und Marken sowie erfahrene Barcamp-Entwicklerin.

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Bundesmeldegesetz blockiert digitalen Fortschritt in der Hotellerie

Mecklenburg-Vorpommern setzt neuen Maßstab

Noch regeln die Paragraphen 29 und 30 im Bundesmeldegesetz die Meldepflicht und Meldescheine und verpflichten die Beherbergungsstätten dazu, ihre Gäste beim Check-in auf Papier ausgedruckten Meldescheinen unterzeichnen zu lassen.

Da dies schon lange nicht mehr zeitgemäß ist, die riesige Papiermenge die Umwelt belastet und die sichere Verwahrung und fachgerechte Entsorgung immense Kosten verursacht, engagieren sich viele Hoteliers und Dehoga-Verbände für die Änderung und Entbürokratisierung dieses Gesetzes. Zumal zum Meldeschein ja auch noch Formulare zum Datenschutz und zu Kurtaxen bzw. Bettensteuern hinzukommen. Schließlich ist es heute auch möglich, seine Buchung und Bezahlung digital zu tätigen, warum reicht da nicht auch eine elektronische Unterschrift für Meldescheine, bei der Paketzustellung ist es ja inzwischen auch legitim.

Bei der Politik ist dieser Wunsch schon angekommen und so hat die FDP-Fraktion bereits einen Antrag zur digitalen Signatur von Meldescheinen in Beherbergungsbetrieben in den Bundestag eingebracht. Da Aufwand und Nutzen der aktuell geltenden Aufbewahrungs- und Vernichtungspflichten in keinem Verhältnis stehen, soll das Bundesmeldegesetz dahingehend reformiert werden, dass der gesamte Umgang mit Meldescheinen komplett digital erfolgen kann. Momentan wird dieser Antrag aber noch geprüft und bewertet, wann es zu einer Entscheidung kommt, ist noch unklar.

Fest steht: Gäste und Hoteliers sind gewillt, auch die benötigte Technik steht bereit, doch das Gesetz blockiert den Fortschritt noch.

lange schlangen rezeptionHoteliers wünschen sich mehr digitalisierung im Hotel

Bereits Anfang April kamen im GreenLine Hotel Haffhus in Ueckermünde interessierte Hoteliers zusammen und beschäftigten sich bei der better.connect Veranstaltung mit Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Betterspace & GreenSign präsentierten ihre Produkte, wie intelligente Ladesäulen, Gästemappe, Self-Ordering-Tool, Alexa im Hotelzimmer, On-Stay Push Nachrichten zur Inhouse Verkaufssteigerung und Nachhaltigkeits-Marketing. Die Digitalisierung der Meldescheine und somit die Verbesserung des Check-in Prozesses stand allerdings ganz oben auf der Agenda bei allen Teilnehmern.

Betterspace hat schon ein ideales Tool für den digitalen Check-in entwickelt und bei dieser Veranstaltung vorgestellt – MyBetterTrip sorgt für die Vermeidung der Wartezeiten an der Rezeption. Der Gast kann schon vorab von zu Hause einchecken - wie bei den Airlines. Auch die Datenschutzabfrage/Zustimmung erfolgt direkt über die App. Der Zimmerschlüssel kann bei elektronischen Schließsystemen auf das Smartphone gesendet werden und die Öffnung der Türen erfolgt via Bluetooth. Im Zimmer könnte dann ein Sprachassistent wie Alexa den Gast begrüßen, alle wichtigen Informationen zum Hotel mitteilen und sogar eine Reservierung im Restaurant oder Wellnessleistungen anbieten. Auch der Check-out und die Bezahlung kann direkt über MyBetterTrip erfolgen. Dieser Prozess erleichtert die Arbeit der Empfangsmitarbeiter, so dass diese mehr Zeit für die Gäste haben, die eine Beratung wünschen. Auch an den Datenschutz wurde gedacht, denn die digitalen Meldescheine werden auf dem deutschen betterspace Server gespeichert und es ist eine automatische Löschung nach gesetzlicher Vorgabe aktiviert.

Erstes Bundesland genehmigt digitalen Check-in

Digitaler Check in im HaffhusMecklenburg-Vorpommern hat nun als erstes Bundesland die digital geleistete Unterschrift als handschriftlich anerkannt und erlaubt somit den Hotelbetrieben den digitalen Meldeschein. Dies wurde bei einer offiziellen Veranstaltung am 02.05.2019 im Hotel Haffhus in Ueckermünde bekannt gegeben. Anwesend waren neben dem parlamentarischen Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann und Philipp da Cunha, Sprecher für Digitalisierung- und Netzpolitik der SPD auch der NDR, welcher in einem kurzen Fernsehbeitrag über die Neuigkeiten berichtete. Eine Änderung des Meldegesetzes im Bundestag sei nicht zwingend nötig, da dies auf Landesebene entschieden werden kann, wenn es auch ein schwieriger Prozess ist.

Nach diesem ersten Vorstoß ist die Hoffnung nun große, dass auch andere Bundesländer sich entscheiden, den digitalen Fortschritt in der Hotellerie voran zu treiben.

Im Hotel Haffhus ist ab sofort der digitale Check-in möglich, dank der Technik von betterspace wird hier auch die Datenschutzkonformität garantiert. Auch die Kurkarte wird in der App rechtskonform hinterlegt.

Eine Übersicht weiterer better.connect Veranstaltungen für interessierte Hoteliers finden Sie hier: https://www.greensign.de/veranstaltungen/better-connect

Bildmaterial ©Haffhus

Bildunterschrift: v.l.n.r. Fanny Holzhüter (TVV), Patrick Dahlemann, Dirk Klein (Haffhus) und Philipp da Cunha präsentieren den digitalen Check-in im Haffhus

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Neue Kooperation von GreenSign und PREGAS

Nachhaltigkeit ist die Zukunft der Hotellerie. GreenSign steht für die Verknüpfung von Ökologie, Ökonomie und gesellschaftlicher Verantwortung als Ausdruck einer zukunftsfähigen Hotelführung.

greensign pregas(Berlin/Hamburg, 01.04.2019) PREGAS, das führende News- und Presseportal für die Hotellerie, Gastronomie und Touristik kooperiert jetzt mit InfraCert - Institut für Nachhaltige Entwicklung in der Hotellerie.

Ziel der Kooperation ist die Steigerung der Markenbekanntheit des Zertifikats “GreenSign” in der Hotellerie und hierdurch ein allgemeines Umdenken bei den Hoteliers zum Thema nachhaltige Betriebsoptimierung zu erreichen.

Nachhaltigkeit ist die Zukunft der Hotellerie. Der Gesellschaft ist bereits heute bewusstes Reisen immer wichtiger und nachhaltig zertifizierte Hotels werden davon zunehmend profitieren.“ äußert sich Suzann Heinemann, Gründerin von InfraCert – Institut für Nachhaltige Entwicklung in der Hotellerie.

GreenSign und PREGAS möchten gemeinsam den Umweltgedanken in der Hotellerie-Branche verbreiten und so für eine sicherere Zukunft sorgen. Neben hochwertigen Content welchen GreenSign über PREGAS kommunizieren möchte, wird auch regelmäßig über top aktuelle Trends zur Digitalisierung und Nachhaltigkeit berichtet.

Doch warum hat sich InfraCert gerade PREGAS als Kooperationspartner für GreenSign ausgesucht?

PREGAS überzeugt als führendes News- und Presseportal für die Hotellerie im deutschsprachigen Raum. Alle News gelangen durch eine direkte Verbindung blitzschnell zu Google News und durch den großen Newsletter-Verteiler und RSS Feed in die relevanten Redaktionen der führenden Fachmedien aus der Hotellerie und Gastronomie-Branche.

Alexandra Bergerhausen, geschäftsführende Gesellschafterin der PREGAS GmbH ist absolut überzeugt von der Notwendigkeit und den Vorteilen der Initiative GreenSign: “Ich bin begeistert von dem Nachhaltigkeitskonzept GreenSign.

Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Trend, Nachhaltigkeit ist absolut zwingend erforderlich und vor allem eine echte Chance für innovative Hoteliers. Die Kunden werden zukünftig immer stärker Hotels buchen, welche nachhaltig arbeiten. Und das ist auch gut so!”

Im Rahmen der Kooperation von PREGAS und GreenSign werden auch Lieferanten und Dienstleister, welche nachhaltige Produkte anbieten von noch mehr Aufmerksamkeit durch GreenSign und PREGAS profitieren.