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Nachhaltigkeits-Zertifizierung: verdi Bildungszentrum Mosbach mit GreenSign Level 3 ausgezeichnet

27. September 2022

ver.di Bildungszentrum Mosbach mit GreenSign zertifiziert


Der Kampf gegen den Klimawandel und dessen Folgen nimmt auch die Hotellerie und Gastronomie heute stärker in die Pflicht, nachhaltiger zu wirtschaften. Das mit dem GSTC international anerkannte GreenSign Zertifizierungssystem, welches nach internationalen Standards, wie der ISO 14001 und den 17 UN-Zielen für eine nachhaltige Entwicklung, aufgebaut ist, bietet eine wertvolle Unterstützung bei der Erstellung bzw. Weiterentwicklung eines Nachhaltigkeitskonzepts. Mit bisher über 350 zertifizierten Hotels ist GreenSign Marktführer in der DACH Region.

Eines der neu zertifizierten Hotels ist das ver.di Bildungszentrum Mosbach, ein gewerkschaftliches Tagungshotel mitten im Odenwald. Das Haus mit 80 Gästezimmern, acht Tagungsräumen und zehn Gruppenräumen konnte bei der Zertifizierung ein gutes GreenSign Level 3 erreichen und punktete vor allem in den Bereichen “Management und Kommunikation”, “Einkauf” sowie “Soziale Verantwortung”.

Nachhaltige Entwicklung begann mit dem Blick auf die Speisen

Schön gelegen auf der Anhöhe am Wasserturm der Stadt Mosbach, mit Blick ins Tal, wurde das Bildungszentrum im Jahr 1951 eröffnet. Zwischenzeitlich wurde das gesamte Gebäude im Jahre 1992 neu aufgebaut und 2014 erweitert. Hier werden Gewerkschaft und die damit verbundenen Werte erlebbar. Dazu gehört der Respekt vor und der wertschätzende Umgang mit der Natur. Die Nachhaltigkeit wurde in den vergangenen Jahren unter anderem mit dem Thema Ernährung im Haus angegangen. Sie findet einen immer höheren Stellenwert bei unterschiedlichsten Themen, sei es der Austausch defekter Geräte und Gegenstände, Renovierungsarbeiten oder Neuanschaffungen. Das Bestreben ist, immer die Gedanken im Hinblick auf eine sinnvolle, praktikable wie umweltschonende Entscheidung zur Lösung mitzuführen.

„Mit der GreenSign Zertifizierung wird dafür der nötige fachliche Blick aus der ‚Außen-Perspektive‘ mit einbezogen und die erreichten Zwischenziele nach außen hin sichtbar. Dies ist für uns nicht nur wichtig, um den potentiellen Gästen die Entscheidung für einen Besuch des ver.di Bildungszentrum Mosbach zu erleichtern, sondern es werden verschiedene Begebenheiten aufgezeigt und im Haus getroffene Entscheidungen erläutert. Damit das Konzept von Allen mitgetragen werden kann und wird, ist es wichtig, dies zu erklären und verständlich zu machen“, erklärt Anja Kuhn, Wirtschaftsleiterin des ver.di Bildungszentrum Mosbach.

Impressionen und Hotelbilder vom ver.di Bildungszentrum Mosbach

Ein Hauptaugenmerk liegt im Haus auf gute Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten, wie für Partnerunternehmen und Lieferanten. Daher wurde schon vor Jahren mit Naturland bewusst ein Zertifizierungspartner für das im Haus angebotene Speiseangebot gewählt, der dies entsprechend berücksichtigt. So können es sich die Gäste im ver.di Bildungszentrum Mosbach mit bestem Gewissen schmecken lassen und haben sogar die Möglichkeit, sich auf andere Art und Weise mit dem Thema Ernährung zu befassen, ihr Bewusstsein für ihre eigene Ernährung zu erweitern und wertvolle Erkenntnisse mit nach Hause zu nehmen. Nicht wenige Gäste nutzen das abwechslungsreiche Speiseangebot, um während ihres Aufenthaltes mal etwas Neues, wie beispielsweise die vegetarischen und veganen Gerichte, auszuprobieren und auf den Geschmack zu kommen.

Bei der Auswahl der Handwerkerbetriebe für die (Renovierungs-) Arbeiten im ver.di Bildungszentrum Mosbach ist seit langem die Regionalität der Betriebe ein wichtiges Auswahlkriterium. So konnte bislang auch immer sichergestellt werden, dass bei kleineren oder dringend notwendigen Arbeiten zeitnah Abhilfe geschaffen wurde, da das Bildungszentrum „auf dem Weg liegt“. Im Energiebereich setzt das Hotel auf 100 Prozent Ökostrom.

Nachhaltige Weiterentwicklung ist ein Gemeinschaftsakt

In absehbarer Zeit wird die Außengestaltung des Geländes eine wichtige Rolle spielen, um auch den sich ändernden klimatischen Veränderungen Rechnung zu tragen. So wurde z.B. schon eine Reihe von Obstbäumen gepflanzt, um auf dem Areal zukünftig Schatten und bessere Luft zu spenden, ein Bienenvolk kann die naturbelassenen Wiesen anfliegen und die Idee eines eigenen Badeteichs und Anschaffung einer großen Zisterne sind bereits geboren. „Mit Spannung und Freude blicken wir bei der weiteren Ausgestaltung des Hauses in die Zukunft und setzen mit GreenSign auf einen starken Partner bei der Weiterentwicklung unserer Nachhaltigkeit“, so Anja Kuhn.

GreenSign Zertifizierung verdi Bildungszentrum Mosbach

Suzann Heinemann, Gründerin und CEO vom GreenSign Institut fügt hinzu: „Nachhaltigkeit ist keine leichte Aufgabe. Es ist großartig, dass sich immer mehr Hotels dieser Herausforderung annehmen, so wie das verdi Bildungszentrum Mosbach. Ich freue mich sehr über dieses neue Mitglied in unserer Gemeinschaft, der GreenCommunity, worin wir Hoteliers, Partner und Experten vernetzen. Gemeinsam können wir mit Innovationsgeist, Praxiserfahrung und gegenseitiger Inspiration die Hotellerie in das Next Level führen, welches auf Ökologie, Ökonomie und soziales Engagement aufgebaut ist.“

Weitere Infromationen zum GreenSign Hotel

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GreenSign Hotel Zertifizierung: Airporthotel Berlin Adlershof erreicht Level 3

GreenSign Hotel Zertifizierung: Airporthotel Berlin Adlershof erreicht Level 3

20. September 2022

Immer mehr Hotels und Unternehmen priorisieren das Thema Nachhaltigkeit in ihrem Konzept und setzen erfolgreich nachhaltige Maßnahmen um. Das Nachhaltigkeits-Zertifizierung für Hotels des europäischen Marktführers GreenSign Institut prüft den IST-Stand der Nachhaltigkeit und bietet Unterstützung für weitere Schritte.

GreenSign Zertifizierung vom Airporthotel Berlin Adlershof


Zu den jüngst zertifizierten Hotels gehört das Airporthotel Berlin Adlershof, welches sich im Herzen des wichtigsten Wissenschafts- und Technologiestandorts der Hauptstadt befindet. Es erreichte nach einer Selbstevaluierung und einem Audit vor Ort das gute GreenSign Level 3.

Das 2003 mit 111 Zimmern eröffnete Airporthotel Berlin Adlershof wurde 2020 um 47 Studio Apartments erweitert und eignet sich sowohl für Geschäftsreisen, als auch für touristische Aufenthalte. Mitten im WISTA-Gelände, dem modernsten Technologiepark Europas, gelegen, bietet das Hotel auch noch ein Frühstücks-Restaurant mit Terrasse, einen Garten, einen Fitnessraum sowie zwei mit moderner Technik ausgestattete Tagungsräume für bis zu 100 Personen. Das berühmte Studio Adlershof, mit bekannten Produktionen wie Anne Will, hartaberfair, The Voice of Germany, und Mario Barth, ist nur fünf Gehminuten vom Hotel entfernt.

Ein Airporthotel ohne Fluglärm – dafür mit Geschichte

Der Name des 3-Sterne Hotels lässt einen nahe gelegenen Flughafen vermuten, aber das ist längst Geschichte, welche heute noch spannend ist. 1909 befand sich hier Berlins erster Motorflugplatz, der zweitälteste Flugplatz Deutschlands, welcher sich auf über zwei Quadratkilometern zwischen Johannisthal und Adlershof erstreckte. Als Wiege der deutschen Luftfahrt wurde er von den Gebrüdern Wright und anderen Pionieren für Tests innovativer Flugzeuge genutzt. Ab 1919 wurde der Flugplatz zweimal täglich für Postsendungen angeflogen, bis er zehn Jahre später durch die Eröffnung des Flughafens Tempelhof an Bedeutung verlor. Bis in die 1980er Jahre diente er noch militärischen Zwecken.

Heute ist diese Historie kaum noch denkbar, denn der Besucher findet auf dem Gelände ein Landschaftsschutzgebiet auf rund 65 Hektar sowie Deutschlands erfolgreichsten Technologie- und Wissenschaftsstandort vor. So befindet sich auf dem südlichen Geländeteil der Aerodynamische Park als Teil des Campus der Humboldt-Universität zu Berlin mit zahlreichen technischen Baudenkmälern. Das damalige Flugfeld ist ein besonderes Ensemble aus Naturschutzgebiet, Rundwanderweg sowie Aktivpark und dient als Attraktion für Naturliebhaber und Geschichtsinteressierte.

Impressionen vom Airporthotel Berlin Adlershof

Nachhaltigkeit als Priorisierung im Hotelalltag

Aufgrund der Nähe zur Natur und der Geschichte, verbunden mit dem Erhalt des kulturellen Erbes, war für die Hotelführung eine nachhaltige Ausrichtung nahezu obligatorisch. Um bei der Nachhaltigkeitsstrategie eine umfassende Abdeckung aller Kernbereiche der Nachhaltigkeit, unter Beachtung der drei Säulen (Ökonomie, Ökologie und Soziales), zu erreichen, suchte sich das Airporthotel Berlin Adlershof einen erfahrenen Partner. Der GSTC anerkannte Standard der GreenSign Hotelzertifizierung überzeugte letztendlich, weil er zum einen mit seinen mehr als 100 Kriterien einen idealen Leitfaden bietet und zum anderen eine stetige Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsleistung ermöglicht.

„Nachhaltigkeit bedeutet nicht nur, bestmöglich auf Plastik-Verpackungen zu verzichten und Müll zu trennen. Dieses Bewusstsein hat sich mittlerweile bei den meisten Konsumenten etabliert. Auch im Airporthotel Berlin Adlershof ist dieses Thema präsenter denn je und wir sind uns unserer Verantwortung bewusst. Wir sind überzeugt dass wir, zusammen mit dem Team von GreenSign, in den kommenden Jahren noch viel nachhaltiger werden können“, berichtet Bassel Marhoum, Leitung / Cluster Hotel Manager vom Airporthotel Berlin Adlershof.

Das nachhaltige Engagement des Airporthotel Berlin Adlershof zeigt sich unter anderem in den zahlreichen Energieeffizienz- bzw. Energiesparmaßnahmen, wie z.B. der Verzicht auf Minibars im Hotelzimmer, in der Verwendung biologisch abbaubarer Reinigungsmittel und von Dosieranlagen sowie in der Sensibilisierung der Gäste durch Möglichkeit zum Verzicht der Bleibe-Reinigung. Außerdem konnte das Hotel unter anderem mit einer Baumpflanz-Aktion, dem regionalen Einkauf, der Unterstützung der Bürgermeister-Reuter-Stiftung und mit seinem betrieblichen Gesundheitsmanagement punkten.

Green Sign Zertifikatübergabe im Airporthotel Berlin Adlershof

„Auf die Einstufung in das GreenSign Level 3 kann das Team des Airporthotels zurecht stolz sein, denn es bescheinigt ihnen eine bereits gut gelebte Nachhaltigkeit. Mich freut besonders, dass im sozialen Bereich so viel Engagement stattfindet. Eine Steigerung zu GreenSign Level 4 ist mit unseren vorgeschlagenen Maßnahmen durchaus möglich und bei der Rezertifizierung werden alle Kriterien neu bewertet. Die Ambitionen sind groß und wir werden dem Airporthotel Berlin Adlershof unsere bestmögliche Unterstützung bieten“, erklärt Maximilian Dilitz, welcher das GreenSign Audit durchführte.

Weitere Infromationen zum GreenSign Hotel

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Aus Alt mach Neu – Upcycling bei den Meeressternen auf Usedom

Aus Alt mach Neu – Upcycling bei den Meeressternen auf Usedom

|  Magdalena Eder

Forsthaus Damerow

Mit sechs Häusern und drei Restaurants auf Usedom fallen ständig vermeintliche Baureste, aussortierter Krempel und Abfall an. Wohin mit all den Matratzen, wenn die Zimmer neu bestückt werden? Wohin mit all den Lattenrosten, den Glasflaschen, dem Holz der vom Sturz zu Fall gebrachten Bäume? Eine Frage, mit der sich das Unternehmen im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsagenda immer intensiver beschäftigte und so kam es, dass der Geschäftsführer Dr. Sven-Olaf Gerdt, selbst Nachhaltigkeitsökonom, 2021 nicht mehr fragte: „Wohin?“, sondern: „Was können wir daraus machen?“

Im Interview verrät uns Ann-Kathrin Günther, Marketing Manager der Meeressterne GmbH, wie das Unternehmen die Nachhaltigkeit und das Upcycling umsetzt.


Wie seid ihr zur Nachhaltigkeit gekommen?

Aktuell rückt das Thema Nachhaltigkeit mehr und mehr in den Vordergrund, was gut und vor allem wichtig und nötig ist. Trotzdem ist das Thema ja nicht neu. Ganz verschiedene Aspekte der Nachhaltigkeit begleiten uns alle schon sehr lang, nur eben nicht so präsent, heute befassen wir uns ganz bewusst damit. Die Insel Usedom, auf der wir unsere Hotels, Ferienresorts und Restaurants betreiben, ist ein sehr naturnahes Fleckchen Erde. 1991 erwarb Helmuth Gerdt das erste Haus der Meeressterne auf Usedom, das heutige Hotel Forsthaus Damerow, unmittelbar am Achterwasser gelegen, unweit der Ostsee, umgeben von Wald und Wiesen. Wie der Name schon vermuten lässt, brachte das Forsthaus einen eigenen Charakter und viele Traditionen mit sich. Und so war bereits damals klar: Das muss unbedingt erhalten werden.

Zwar baute man an das bereits existierende Forsthaus an, aber so, dass der bestehende Teil perfekt ergänzt wurde und beide Teile optisch nicht zu unterscheiden sind. Schon damals galt: Lieber das Vorhandene aufbereiten und wiederverwenden, anstatt alles rausreißen und neu kaufen. Auch heute gehen wir so bei Renovierungs- und Instandhaltungsarbeiten vor. Dazu kommen natürlich Aspekte wie ressourcenschonender Umgang, das ganzheitliche Verwenden von Produkten, Energiegewinnung und viele weitere, die ständig angepasst werden müssen, um auf diesen Gebieten auch wirklich nachhaltig agieren zu können. Außerdem bietet sich rund um unsere Häuser auf Usedom eine herrliche Natur, die einem jeden Tag daran erinnert, warum es so wichtig ist, dass wir uns heute immer intensiver mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen und identifizieren.

Wie habt ihr die Nachhaltigkeit in euren Hotels umgesetzt?

Wie bereits erwähnt, gilt bei uns: Aus Alt mach Neu – so bereiten wir viele antike Möbel auf und verwenden sie weiterhin. Unsere Grafenstube im Forsthaus Damerow ist beispielsweise besonders beliebt bei Hochzeiten und anderen Feierlichkeiten. Hier findet man allesamt verschiedene Tische und Stühle, die antik sind. Doch mit gewissenhafter Pflege und neuen Polstern verleihen sie dem Ambiente etwas ganz Besonderes.

Wir setzen Elektro-Autos ein, nutzen nachhaltige Energiegewinnungsmöglichkeiten wie Solar und Geothermie, verzichten auf Klimaanlagen, haben eigene Bienenvölker, verzichten auf Verpackungsmüll, wo es geht, nutzen entsprechende Reinigungsmittel und Pflegeprodukte und vieles mehr.

Im ganzen Betrieb, auch in der Küche des Forsthauses, die sich vor allem durch Wild- und Fischspezialitäten auszeichnet, ist uns die Zusammenarbeit mit Produzenten und Lieferanten unserer Region sehr wichtig. Ob die Kartoffeln vom Bauern um die Ecke oder das heimische Wild aus nachhaltiger Jagd – wir versuchen, lange Lieferwege zu vermeiden und da wo es geht, Bio-Produkte zu beziehen.

Was waren die Hemmungen/Schwierigkeiten bei der Umsetzung?

Sicherlich war es zu Beginn schwierig, Anbieter und Produkte zu finden, die in unser Konzept passen. Das ist mittlerweile schon viel besser geworden. Doch manchmal würde man gern mehr machen, als man kann: Die Insel Usedom ist keine Großstadt, die Wege sind lang und so lassen sich beispielsweise einige Lieferketten einfach nicht vermeiden und auch die Nutzung vom Nahverkehr ist für den Einheimischen oft schwierig. Außerdem ist es meist aufwendiger, nachhaltige Aspekte in älteren Gebäuden zu verwirklichen, als einen Neubau direkt darauf auszurichten.

Auch ein ganzes Unternehmen auf eine nachhaltige Strategie einzustimmen, ist kein Klacks. Doch unser Geschäftsführer, Dr. Sven-Olaf Gerdt, ist selbst Nachhaltigkeitsökonom und hat sich unter anderem anlässlich seiner Promotion mit Antezedenzien und Konsequenzen nachhaltigen Unternehmensverhaltens befasst und schon viele weitere Themen beleuchtet. Das ist für uns als Unternehmen natürlich von Vorteil. Auch die Direktorin des Forsthaus Damerow, Dr. Melanie Duffe, gewann bereits den Förderpreis und Sonderpreis des BundesUmweltWettbewerbes und bringt ihr Know-how in ihre heutige Tätigkeit ein. So trägt jeder seinen Teil bei und gemeinsam lassen sich Lösungen finden und Projekte umsetzen.

Wie unterstützen euch eure Mitarbeiter bei der Nachhaltigkeit?

Wir haben in allen Häusern ein großes Team vor Ort, im Forsthaus Damerow beispielsweise eine Hoteldirektorin, Rezeptionisten, Kellner, Köche, Mitarbeiter/-innen im Housekeeping, Hausmeister/-innen und Natur-Coaches. Alle miteinander kümmern sich um das Forsthaus und das angrenzende Ferienresort Damerow. Unterstützt wird das Team vor Ort von einer zentralen Verwaltung, die sich um alle Unterkünfte der Meeressterne kümmert.

Mit so einem großen hauseigenen Team lassen sich viele Projekte verwirklichen, für die es Menschen braucht, die sich gemeinsam fortwährend und bewusst darum kümmern: Ob ein eigener Kräutergarten oder auch der Bau eines Ziegengeheges, damit die Köchinnen und Köche zukünftig die Milch der Ziegen direkt verwenden können, und viele weitere. Alle Kolleginnen und Kollegen können ihre eigenen Ideen einbringen. Dadurch dass Projekte am Ende immer gemeinsam verwirklicht werden, bringt sich automatisch auch jeder ein und wird gerade für den Nachhaltigkeitsgedanken sensibilisiert. Viele Kolleginnen und Kollegen schätzen das und sind schon weit über 20 Jahre im Betrieb.

Auf welches Projekt seid ihr besonders stolz?

Mit sechs Häusern und drei Restaurants auf Usedom fallen ständig vermeintliche Baureste, aussortierter Krempel und Abfall an. Wohin mit all den Matratzen, wenn die Zimmer neu bestückt werden? Wohin mit all den Lattenrosten, den Glasflaschen, dem Holz der vom Sturz zu Fall gebrachten Bäume? Eine Frage, mit der sich das Unternehmen im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsagenda immer intensiver beschäftigte und so kam es, dass Dr. Sven-Olaf Gerdt 2021 nicht mehr fragte: „Wohin?“, sondern: „Was können wir daraus machen?“. Die Idee des unternehmenseigenen Upcycling-Teams war geboren.

Doch neben dem Material braucht es auch die Menschen, die hier ihr Geschick, ihre Ideen und Visionen einbringen und umsetzen können. Mit Beatrice Tusiime und Enver Thurow im Team wurde aus der Idee Realität. Betarice hat ihr eigenes kleines Modelabel, bei welchem sie stets Stoffreste verwertet, Enver ist ein Tüftler und Bastler und liebt die Arbeit mit Holz. Tatkräftig von Sven-Olaf und der Haustechnik unterstützt, hat das Upcycling-Team mittlerweile eine Werkstatt in Form eines alten Bauwagens am Forsthaus Damerow stehen. Hier werden nun aus ausrangierten Matratzen Sitzpolster hergestellt, aus ehemaligen Gardinen und Tischdecken Bezüge genäht, aus Glasflaschen Vasen und Lampen geschaffen, aus Holzresten und Paletten Sitzmöbel und Kommoden und aus Holz-Kabeltrommeln Tische für verschiedenste Anlässe gefertigt.

Benötigt eines der Meeressterne-Häuser neue Ausstattung, wie beispielsweise Besteckkästen oder Aufsteller, wird beim Upcycling-Team nachgefragt, ob hier eigene Produkte hergestellt werden können. Und so freut sich das neueröffnete Restaurant Weißes Schloß auf dem Kulm in Heringsdorf über individuelle und vor allem nachhaltige Besteckbehälter für die große Sonnenterrasse. In einem Jahr konnte das Upcycling-Team schon eine Reihe von Projekten umsetzen, doch ist die Aufgabe groß und verspricht viele viele weitere Ideen, die in die Tat umgesetzt werden wollen.

Upcycling Damerow Holzarbeit
Upcycling Projekt
Upcycling Projekt
Upcycling Projekt

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Green Tourism Camp Ausschreibung: Wir suchen ein innovatives Nachhaltigkeitskonzept im Tourismus 2022

13. September 2022

Im Rahmen des diesjährigen Green Tourism Camps suchen die Veranstalter gemeinsam mit dem Sponsor DUNI Group ein innovatives Nachhaltigkeitskonzept aus dem Tourismus. Die Gewinner erhalten kostenfreie Teilnahme am Green Tourism Camp, um das Konzept vor Ort zu präsentieren.

Green Tourism Camp Ausschreibung für das innovativste Nachhaltigkeitskonzept


Die Veranstaltung wird zum vierten Mal in Folge vom GreenSign Institut organisiert und richtet sich an Nachhaltigkeitsinteressierte aus der Hotellerie, dem Tourismus und der Zulieferbranche. Innovatives Denken ist der Erfolg von Morgen und nachhaltige Betriebskonzepte die Zukunft. Deshalb wird nach einem Betrieb gesucht, der ein frisches und spannendes Nachhaltigkeitskonzept etabliert hat, welches einen deutlichen Mehrwert für die Umwelt, die lokale Bevölkerung, die umliegende Region und Kultur oder die Mitarbeitenden birgt. Der Innovation und Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Bewerben können sich Fach- und Führungskräfte aus der Hotellerie oder von Tourismusdestinationen und -organisationen.

Aus allen Bewerbungen wird das diesjährige Board des Green Tourism Camps, bestehend aus Gründer Wolf-Thomas Karl (Wolfstuch Textilmanufaktur & WOLF.Communication & PR), Co-Moderatorin Anne Seubert (Brands & Places) sowie Impulsgeber Hakan Ardic (Wirelane) und Lisa Boje (die Hotelharmonisierer), einen Betrieb mit herausragendem Nachhaltigkeitskonzept wählen. Entscheidend dabei sind die Bewertungskriterien Impact, Ganzheitlichkeit, Beständigkeit, Vorbildfunktion und Umsetzbarkeit.

Der preisgekrönte Betrieb darf bis zu zwei Mitarbeitende kostenfrei zum diesjährigen Green Tourism Camp anmelden, um das innovative Nachhaltigkeitskonzept direkt vor Ort zu präsentieren. Dank der DUNI Group, welche Konzepte rund um den gedeckten Tisch und nachhaltiges Take-Away anbietet, entfallen außerdem die Kosten für Übernachtung und Anreise des ausgewählten Betriebs. Das Projekt wurde mitunter von Axel Gelhout, Head of Central Marketing Europe der DUNI GmbH, initiiert und betreut, welcher gemeinsam mit seinem Kollegen Wolfgang Erben das Green Tourism Camp besuchen wird.

Bewerbungsschluss ist der 8. Oktober 2022.

Informationen & Bewerbung

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GreenSign SPA – die neue Nachhaltigkeits-Zertifizierung für SPA’s, Thermen & Wellnessbereiche

02. August 2022

Nach dem großen Erfolg der GreenSign Hotel sowie GreenSign Office Zertifizierungen, hat das GreenSign Institut jetzt nach aufwendiger Entwicklung das GreenSign SPA auf den Markt gebracht. Als erstes Unternehmen wurde die Toskana Therme Bad Sulza zertifiziert.

GreenSign SPA Zertifizierung für SPAs, Therme und Wellnessbereiche


Suzann Heinemann, Gründerin und CEO vom GreenSign Institut erklärt: „Wir sind stolz, dass wir, inspiriert durch Anfragen aus der Branche, nun unsere neue Zertifizierung präsentieren dürfen. Bade- und Wellnesseinrichtungen, die mit GreenSign SPA zertifiziert sind, stehen für eine umweltbewusste und nachhaltige Ausstattung sowie Betriebsführung und erfüllen die wichtigsten klimaschonenden Kriterien, welche ökologische Ansprüche, soziales Engagement und wirtschaftlichen Erfolg vereinen. Das GreenSign SPA ermöglicht eine Positionierung als nachhaltiger Thermenbetrieb, SPA oder Wellnessbereich und hilft bei der fortlaufenden Weiterentwicklung der Nachhaltigkeit.”

Der Zertifizierungsprozess beim GreenSign SPA, welcher alle drei Säulen der Nachhaltigkeit betrachtet, beginnt mit einer Selbstevaluierung beim Ausfüllen des Zertifizierungstools. Die mehr als 100 Kriterien der SPA Zertifizierung folgen anerkannten Rahmenwerken, wie der ISO 14001, der ISO 26000 und GSTC, und bilden den IST-Zustand im SPA ab. Sie umfassen acht Kernbereiche für nachhaltiges Wirtschaften: Management und Kommunikation, Umwelt (Energie, Wasser und Abfall), Biodiversität und kulturelles Erbe, Einkauf, Regionalität und Mobilität, Qualitätsmanagement und nachhaltige Entwicklung, Soziale Verantwortung sowie Wirtschaftliche Verantwortung. Das GreenSign Institut bewertet die Maßnahmen nach einem Gewichtungsfaktor und stuft die Nachhaltigkeitsleistungen anhand der erreichten Punkte sowie nach Prüfung in Form eines Audits vor Ort in GreenSign SPA Level 1 bis GreenSign SPA Level 5 ein. Die Zertifizierung erfolgt für drei Jahre und ermöglicht für den Zeitraum eine transparente Dokumentation, eine glaubwürdige Kommunikation der Nachhaltigkeitsleistung sowie eine stetige Weiterentwicklung der Nachhaltigkeit.

Toskana Therme Bad Sulza als erstes Unternehmen GreenSign SPA zertifiziert

Das erst 2020 unter energetischen Gesichtspunkten aufwendig sanierte Thermalbad befindet sich in der Toskana des Ostens, die Kulturlandschaft zwischen Weimar, Jena und Naumburg. Die kunstvoll gestaltete Thermenlandschaft umfasst fünf Kaskaden-Solepools, vier Whirlpools, zwei beheizte Sole-Außenbecken, einen Liquid Sound® Tempel, einen Bereich für Massagen und Anwendungen, die Sauna der Zukunft sowie ein Restaurant und ein Bistro. Das Unternehmen steht mit seinem innovativen Licht- und Klangkonzept für Gesundheit und Wohlbefinden. Mit der Nachhaltigkeits-Zertifizierung will die Toskana Therme auch die Gesundheit der Natur in den Fokus stellen.

Der erste GreenSign SPA zertifizierte Betrieb konnte das gute GreenSign SPA Level 3 erreichen und sieht die Nachhaltigkeit als einen fortlaufenden Prozess an.

GreenSign SPA Zertifizierung der Toskana Therme in Bad Sulza

Residence Managerin der Toskana Therme Bad Sulza, Susanne Wündsch: „Nach der erfolgreichen Zertifizierung des Hotel an der Therme Bad Sulza mit dem GreenSign Zertifikat, haben wir den Wunsch auf die Erweiterung zur Therme geäußert. Dies taten wir mit Überzeugung, denn die bisherige Arbeit mit dem Institut möchten wir als sehr gut werten. Der Prozess ist sehr praxisnah organisiert und spricht alle relevanten Bereiche umfänglich, klar und fachkompetent an. Die Chance der ständigen Weiterentwicklung ist gegeben. Die klare Darstellung ist ein wichtiger Punkt in der Kommunikation mit unseren Gästen und Lieferanten zugleich. Auch die Besprechung der Themen mit unseren Mitarbeitenden ist eine gute Chance für die Erhaltung und Verbesserung eines guten Betriebsklimas, inklusive einer zeitgemäßen Unternehmenskultur.

Ich freue mich darauf, wenn auch meine Kollegen der Toskana Therme in Bad Orb und in Bad Schandau bald stolze Träger einer solchen Zertifizierung sein werden.“

SPA Managerin Franzisca Klotz versucht in der Entwicklung der angebotenen Behandlungen das Thema voranzutreiben. Neue Produkte werden immer auf Nachhaltigkeit in Bezug auf Inhaltsstoffe (Naturprodukte), Verpackung sowie Transportwege geprüft. Die neuen Naturböden in der Badelandschaft sind nachhaltig, lang haltbar und werden nicht von der Sole angegriffen.

Es wird auf regenerative Wärme- und Stromerzeugung durch ein BHKW und eine Geothermieanlage gesetzt. Ebenso wurden bereits zahlreiche Energieeffizienz- bzw. Energiesparmaßnahmen umgesetzt, wie die Sensibilisierung durch Videos, die Nutzung von Wärmewasserspeichern und Bewegungsmeldern. Die Mitarbeiter und Gäste werden in die Maßnahmen einbezogen und hinsichtlich des Energie- und Wasserverbrauchs und der Abfallvermeidung umfangreich sensibilisiert.

Die Therme arbeitet mit einer nachhaltig zertifizierten Wäscherei zusammen und der Wasserverbrauch wird durch die Nutzung von Regen- oder Grauwasser verringert. Sämtliche Bau-, Einrichtungs- und Ausstattungsmaterialien sind umweltfreundlich, recycelt oder recyclingfähig und wo möglich aus regionaler Herstellung. Gäste können regional erzeugte Produkte erwerben, wie Sole, Honig und Senföl. Die Therme unterstützt einen regionalen Imker und renaturiert Ökosysteme als Ausgleich zu versiegelten Flächen. Die Nutzung heimischer und resistenter Pflanzenarten ermöglicht eine hohe Artenvielfalt und ein natürliches Nahrungsangebot für Insekten.

Anne Schiefer vom GreenSign Institut, die in Bad Sulza das GreenSign SPA Audit durchführte, sagt: „Mich haben der enorme Ehrgeiz und der persönliche Einsatz des Personals für die Nachhaltigkeit begeistert. Jeder Abteilungsleiter hat das Thema jeden Tag auf dem Plan und schaut, wie sich sein Bereich in Bezug auf Ökologie, Ökonomie und soziales Engagement verbessern kann. In jedem Meeting dürfen Ideen und Verbesserungsvorschläge an die Geschäftsführung herangetragen und Umsetzungspläne entwickelt werden. Die Toskana Therme Bad Sulza haben ein sehr gutes GreenSign SPA Level 3 erreicht. Die letzten Punkte für Level 4 sollen mit einem ambitionierten Umweltprogramm und gezielten Maßnahmen in den nächsten Monaten erreicht werden.“

Unterstützt wird das GreenSign Institut bei der SPA-Zertifizierung von Catrin Stoppa, eine erfahrene SPA Beraterin und Inhaberin der Stoppa Touristik Consulting, welche die GreenSign SPA Auditierungen übernimmt und Ihre Expertise bereits bei der Entwicklung des Produktes/Zertifikates eingebracht hat. Ihr nächster zu zertifizierender Betrieb wird der Wellnessbereich der Seezeitlodge Hotel & Spa am Bostalsee sein, wo bereits der Hotelbereich mit dem GreenSign Hotel Level 4 zertifiziert ist.

Catrin Stoppa sieht Hotels & Spas auch in der Rolle als Nachhaltigkeitsbotschafter welche den Gästen auch Inspirationen für einen nachhaltigeren Alltag mitgeben können und sagt über die Zusammenarbeit mit GreenSign: „Nach intensiver Vorarbeit mit dem Team vom Greensign Institut freue ich mich nun sehr mit den Spa Zertifizierungen zu starten. Besonders überzeugt hat mich bei dem Konzept nicht nur die ganzheitliche Betrachtung, sondern auch, dass die Spas und Hotels dort abgeholt werden, wo Sie gerade stehen. Die Umsetzung der Nachhaltigkeit in der Unternehmensstrategie ist nun mal ein stetiger Prozess bei dem jeder Schritt zählt.“

Weitere Informationen zum GreenSign SPA

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Käsealternativen von Cashewrella – 100% Bio, Vegan, Fairtrade

Käsealternativen von Cashewrella.

Im Interview mit dem Gründer Udo Flachs Nóbrega.

| Magdalena

Veganer Käse von Cashewrella

Sieht nicht nur unfassbar gut aus, sondern schmeckt auch so.

Udo, der Gründer von Cashewrella, verzaubert seit 2019 viele Menschen mit dem unendlichen Genuss seiner veganen Käsealternativen – So auch unser Team von GreenSign. Nach einer Käseverkostung war uns klar – wir wollen mehr erfahren. 

Ich habe mich mit Udo getroffen, um mehr über die Gründungsgeschichte, die Produktentwicklung und die Nachhaltigkeit hinter Cashewrella zu erfahren. 


Lieber Udo, wie ist der Gründungsgedanke zu Cashewrella entstanden?

Meine Frau Silvia hat mit 14 Jahren angefangen, vegetarisch zu leben. Ich war zu der Zeit noch normalEsser, aber mit der Zeit hat sich der Tierschutzgedanke auch bei mir durchgesetzt und ich habe meine Ernährung auf vegetarisch umgestellt. Als Vegetarier habe ich es geliebt, leckere Käseplatten anzurichten und anschließend mit meiner Frau im Sonnenuntergang mit einem schönen Wein zu genießen. Vor ca. 12 Jahren haben wir die Ernährung von vegetarisch auf vegane Ernährung problemlos umgestellt 

ABER 

ich habe ein Problem entwickelt, dass ich keinen Käse essen konnte! Ich habe viele vegane Alternativen aus dem Supermarkt probiert, aber die haben mich nicht überzeugt. Meistens werden sie aus Stärke, Fetten und Aromastoffen hergestellt, sind in Plastik verpackt und schmecken nicht wirklich gut und schon gar nicht nach Käse. Damit lässt sich keine schöne Käseplatte kreieren und ein schöner Abend genießen.  

 2018 war dann mein Frust so groß, dass ich angefangen habe zu recherchieren, wie man Käse macht und was es für Ansätze in der veganen Käseherstellung gibt. Dazu habe ich einen veganen Käsehersteller in Berlin besucht, der mich sehr inspiriert hat. Ich bin mit einem Wert von über hundert Euro veganem Käse aus seinem Laden rausgegangen und habe meiner Familie einen wunderbaren Käse-Abend geschenkt!  

Von da an wusste ich, dass es klappt und ich habe angefangen, meine eigenen Käsesorten herzustellen. Zuerst habe ich mit Frischkäse- und Mozzarella-Alternativen experimentiert, dann habe ich es bei einem Businessfrühstück bei meinem damaligen Arbeitgeber im Team ausprobiert. Sowohl meine Familie, als auch meine Teammitglieder waren begeistert von dem Käse, denn ich hatte vorher nicht verraten, dass es vegane Käsealternativen sind. Anschließend erhielt ich das Angebot für einen kleinen Laden mit einer sehr kleinen Küche und Gewölbe darunter, nach 30 Businessplänen, die ich immer wieder in den Müllkorb warf, hat der 31. gezündet, das war die Geburtsstunde von Cashewrella.

Cashewrella vereinigt strategisch Genuss mit Nachhaltigkeit – Was bedeutet das genau?

Alle Unternehmensentscheidungen, die bei Cashewrella getroffen werden, werden auf ihre Nachhaltigkeit hin überprüft und ob sie natürlich auch genusstechnisch den Ansprüchen genügen. Zum Beispiel ist entschieden worden, dass für unsere Crema-Schnittlauch der Schnittlauch regional eingekauft wird. Der kommt von einem Biohof in der Nähe von Göttingen. Wenn sie im Winter keinen Schnittlauch haben, können wir den Crema-Schnittlauch auch nicht unseren Kunden anbieten. Wir verwenden veganen Bio Ökostrom und versenden unseren Käse an unsere Kunden in einem nachhaltigen Kühlsystem das aus recyceltem Zellstoff hergestellt wird und wiederum zu 100% recycelt werden kann.

Von Nachhaltigkeit kann kein Unternehmen allein leben, deshalb ist der Genuss ein wesentliches Element der Strategie. Jedes unserer Produkte muss im Genuss zu hundert Prozent überzeugen, sonst werden wir es unseren Kunden nicht anbieten. Ein veganes Fondue hat es z.B. leider nicht geschafft, mit ins Programm aufgenommen zu werden, da es vom Genuss nicht ganz unseren Erwartungen entsprochen hat.

Unsere veganen Käse-Kreationen weisen alle eine kurze und gesunde Zutatenliste auf, zum Beispiel besteht unser Vamembert nur aus Cashews, Wasser, Salz und Fermentationskulturen. Der Geschmack entwickelt sich aus den besten biologischen Zutaten, mit viel Liebe in der Herstellung und unserem besonderen geheimen Reifungsprozess.

Wir wollen keinen überzeugen, sich vegan zu ernähren, unser Ziel ist es einzig und allein, unsere Käsealternativen auf die Zunge unserer Gäste und Kunden zu bekommen und mit Genuss zu überzeugen. Somit erreichen wir Jeden, der Genuss liebt. Mit jedem Bissen wird die Welt ein kleines bisschen besser.

Ist euer Käse gesünder als herkömmlicher?
Wir verwenden nur hochwertige Bio-Zutaten und auf unserer Zutatenliste kann man genau sehen, was wir verarbeiten. Persönlich ernähre ich mich vegan, da ich diese Form für mich als die beste Ernährungsform halte, sie hält mich gesund, gibt mir viel Kraft und Energie. Jeder muss selbst entscheiden, was für ihn/sie richtig ist. Ich finde es sehr spannend, dass Elefanten, Nashörner und Pferde alle vegan leben und so kräftig und imposant sind!
Wie wird euer Käse hergestellt und woher bezieht ihr die Cashews?

Das Prinzip ist sehr einfach. Wir weichen die Cashews ein, zermahlen diese mit Wasser zu einem Brei, geben die Kulturen hinzu, formen die Käseleiber, salzen diese und lassen Sie anschließend reifen. Wie das genau funktioniert, ist natürlich unser Geheimnis, wir haben drei Jahre hart daran gearbeitet, um auf das Niveau zu kommen, so soll es auch bleiben!

Derzeit bekommen wir die fairen Bio Cashews aus Burkina Faso von einer Kooperative, wo 150 Familien davon leben. Fairer Einkauf und Unterstützung von weiteren Community-Projekten wie Brunnenbau, Schulprojekte, Absicherung der Arbeitssicherheit sind nur ein Teil dessen. Die Familien sind unsere Partner, die ihr Geschäft perfekt durchführen und mit ihrer Leidenschaft die Basis für unsere Kreationen legen!

Dennoch aber, aufgrund der jetzigen politischen Situation und der damit verbundenen Preisentwicklung, kann es sein, dass wir uns neu am Markt orientieren müssen. Eine hohe Qualität, Bio, vegan und der faire Einkauf sind immer unsere Grundlage.

Cashewrella Vamembert Kuerbiskern
Cashewrella Vamembert
Cashewrella Vamembert Trüffel

Was ist euer größtes Ziel/Wunsch für die Zukunft? 

2019 habe ich drei Monate neben meiner Arbeit als SAP-Leiter das 1. Gewölbe restauriert und den Laden renoviert und schließlich Ende Mai 2019 Cashewrella gegründet. Damals bin ich mit dem Wunsch angetreten, die besten veganen Käsealternativen herzustellen. Nach 3 Jahren haben wir viele Ziele erreicht, haben eine starke Premiummarke etabliert und bieten unter der Marke Cashewrella unseren Vamembert und PlesseBlue an.

Ich arbeite 24 Stunden am Tag mit Leidenschaft an dem Thema was mir am Herzen liegt, habe 2 gesunde Töchter, liebe meine Frau Silvia und bin glücklich. Zudem darf ich immer wieder leckere Käsealternativen verkosten.

Mein Wunsch für die Zukunft ist, dass wir in der Wirtschaft wieder Vertrauen auf die Zukunft fassen und mehr miteinander als gegeneinander arbeiten.

Inwiefern ist euer Käse auch für die Hotellerie spannend und habt ihr dort bereits Erfahrungen?

Natürlich, klassisch für das Frühstücks-Büfett, mittags oder abends im Restaurant, zu Feiern, Festen und Hochzeiten. Da passen unsere Vamembert und PlesseBlue Käselaibe perfekt, gut gereift und wundervoll im Genuss. Die großen und mittleren Käselaibe sind vom Geschmack noch besser als die kleinen, lassen sich im Restaurant und Hotel sehr gut verarbeiten und anrichten und sparen gegenüber den kleinen Laiben noch Verpackungsmaterial.

Wie würdest du die Cashewrella-Produkte als Hotelier den Gästen vermitteln?

Hoteliers verwöhnen ihre Gäste mit erlesenen, kulinarischen Erlebnissen. Sie legen höchste Ansprüche auf jedes Detail, hochwertige Zutaten, mit Liebe hergestellte exklusive Gerichte, eine exzellente Einrichtung und sehr gut ausgebildetes Personal. Ihren Gästen fehlt es an nichts.

Fast, denn haben Sie schon eine sehr gute vegane Käsealternative, die richtig gut schmeckt und Ihre Gäste begeistert?

Wir bei Cashewrella haben uns auf den Genuss von veganen Käse-Alternativen spezialisiert und schließen diese Lücke. Hoteliers können unsere Kreationen als absolutes Premiumprodukt vermitteln, fein dekoriert mit Zusatzinformationen zu Cashewrella. Am besten einmal als frisches Produkt, um den Gästen zu zeigen, wie gut veganer Käse schmecken kann und dann als raffinierte Variante, lange gereift zart im Schmelz und wundervoll im Gaumen.

Ihre Gäste genießen mit allen Sinnen und schmecken die Dimension, welche Cashewrella mit seinem Team und den Käsekulturen erreicht hat. Nun ist es möglich, eine leckere Käseplatte aus rein veganen Käsealternativen den Gästen im Sonnenuntergang mit einem großartigen Wein anzubieten und einen perfekten Abend zu gestalten.

Im Gespräch mit Udo Flachs

Video am besten mit Kopfhöhrern abspielen. 

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Luxstainability – Kann Luxus und Nachhaltigkeit als Symbiose funktionieren?

– ein Blog von Suzann Heinemann, CEO GreenSign Institut

Wenn man die Begriffe Luxus und Nachhaltigkeit gemeinsam betrachtet, kommt oft die Frage auf, wie das zusammenpassen kann. „Luxstainability“ – eine Wortzusammenfassung aus Luxus und Sustainability (englisch für Nachhaltigkeit) beschreibt dieses zunächst widersprüchlich erscheinende Thema. Wie umweltfreundlich kann ein Luxushotel wirtschaften, wenn der Komfort nicht zu kurz kommen darf? Tägliche Zimmerreinigung, ein großer Poolbereich, gefüllte Minibars, kreative Speisen, mondäne Ausstattung und ausgedehnte Räumlichkeiten zeichnen oft die Nobelherbergen dieser Welt aus und entsprechen augenscheinlich zunächst nicht den nachhaltigen Ansprüchen der Gäste. So hinterfragen immer mehr von ihnen, ob Komfort und der Green-Lifestyle überhaupt einhergehen können.

Der „Mindful Luxury“ Gedanke bedeutet, den Gästen die gewohnten Vorzüge zu bieten und dabei die Nachhaltigkeit nach innen und außen zu leben und zu kommunizieren. Dass dies sehr gut funktioniert, zeigen bereits viele Luxushotels, welche die Nachhaltigkeit konsequent in ihre Unternehmensphilosophie eingebunden haben und dies transparent mit Zertifizierungen, wie dem GreenSign, nach außen zeigen. Wer es schafft, seiner Kundschaft ein nachhaltiges Erlebnis mit Einbezug von Natur, Regionalität und Kultur zu bieten, wird langfristig erfolgreicher sein. Zu dieser Überzeugung gelange ich allein schon, wenn ich mir die geänderten Gästebedürfnisse in Bezug auf die eigene Gesundheit, Erlebnisse in der Natur und bewusstere Konsumentscheidungen anschaue. Die Menschen sind heute eher bereit, gesamtheitlich auf die Welt zu blicken, diese verantwortlich mitzugestalten und sich aktiv für einen erforderlichen Wandel einzusetzen.

  • Infinitypool in den Bergen

  • Restaurant mit Terrasse und Bergpanorama

  • Sauna mit Panoramafenster und Blick auf das Bergland

Im Jahr 2022 muss ein dem Zeitgeist entsprechender Luxus immer auch nachhaltiges Denken und Handeln beinhalten. Achtsamkeit und Klimaschutz schließen Luxus nicht aus, vielmehr ergänzen sich diese Dinge, und ein qualitativ hochwertiges Hotel kommt ohne Nachhaltigkeit künftig nicht mehr aus, davon bin ich absolut überzeugt. Dabei ist nachhaltiges Agieren in der Nobelhotellerie tatsächlich nicht schwer umzusetzen. Es bedarf einem engagierten Hotelier, der es schafft, sein gesamtes Team in die Nachhaltigkeit mit einzubeziehen, sowie einiger Prozessumstellungen, die oft sogar Kosteneinsparungen oder Arbeitserleichterungen mit sich ziehen. Nachhaltigkeit ist so viel mehr als nur Ressourcenschonung oder Umweltliebe und muss nicht immer Verzicht bedeuten. Qualität, Integrität und Ansehen können mit einem nachhaltigen Hotelkonzept und einfachen Mitteln gesteigert werden.

Urlauber wollen die Gegend, in die sie verreisen mit allen Sinnen kennenlernen. Wer in der Küche lokale und saisonale Zutaten einsetzt und seinen Gästen mit der Ausgestaltung seiner Gerichte ein regionales Geschmackserlebnis bietet, wird eher in Erinnerung bleiben und kann mit Frische, Qualität und Authentizität punkten. Dasselbe Prinzip funktioniert auch mit dem Hotel-Design. Wer regionale Künstler, Innenausstatter und Konstrukteure fördert und mit in das Designkonzept einbezieht, kann ein echtes und individuelles Ambiente errichten, welches einzigartig und unvergessen bleibt. Das Ziel sollte doch sein, nicht nur das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und regeneratives Reisen zu schaffen, sondern auch die eigene Region als touristische Destination auf neue Ebenen zu heben.

Dabei sind viele Maßnahmen, die ein Luxushotel umsetzt, um Dinge hochwertig zu präsentieren, bereits oft sehr nachhaltig. Ich denke da zum Beispiel an den vollautomatischen Butterspender anstelle von unschönen Plastikverpackungen. Oder der Verzicht auf das pompöse Frühstücksbuffet und dafür die liebevoll dekorierte Etagere, die bei Bedarf nachgefüllt werden kann. Wer die Eierspeisen individuell abfragt und nur das zubereitet, was auch wirklich verzehrt wird, anstelle große Rührei-Rechauds vorzubereiten, spart Lebensmittel und reduziert Abfall. Das ist nicht nur Luxus, sondern auch Nachhaltigkeit. Ein Kaffee aus frisch gerösteten, fair gehandelten Bohnen, ein No-Waste Frühstück mit selbst hergestellten Marmeladen oder die Naturkosmetik-Linie im Wellnessbereich lassen sich viel attraktiver anbieten, als gewöhnliche Produkte. Ein frisch aufgepolstertes und neu lackiertes Sitzmöbelstück steht einem Neukauf in nichts nach und wird vom Gast wohl nicht anders wahrgenommen, als ein neu Erworbenes. Schließlich ist unser Verständnis von Luxus eher subjektiv und hat sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt. Werte wie Gesundheit, Freiheit, Individualität und Klimaschutz treten immer mehr in den Vordergrund und die Hotellerie muss sich daran anpassen. Ein besonders interessanter Lebensstil ist aktuell das „LOHAS“ (Lifestyle of Health and Sustainability) – Phänomen. Darin verbindet sich ein Gesundheits- und Nachhaltigkeitsbewusstsein mit einem ausgeprägten Genussstreben, eine große Markenaffinität und einer hohen Kaufbereitschaft. Diese Zielgruppe gilt es nun zu gewinnen.

Wir können uns glücklich schätzen, dass wir in einer Zeit leben, in der die Digitalisierung es schafft, Prozesse zu vereinfachen und dabei Ressourcen zu sparen. Ist der Ausdruck einer Bestätigung oder Rechnung luxuriöser, als eine Zusendung per eMail oder per App? Auch kann eine Möglichkeit für Gäste, ihren Aufenthalt auf Wunsch klimaneutral zu kompensieren, digital leicht umgesetzt werden, was einen zusätzlichen Mehrwert darstellt.

  • Zimmerfrau schüttelt Kissen eines Hotelbetts auf

  • Hotelgast liegt im Bett und schaut aus dem Panoramafenster mit Blick auf das Meer

  • Zimmerfrühstück auf einem Tablettwagen

Mit Motivation und Kreativität lassen sich durch klug eingesetzte Kreislaufwirtschaft oder raffiniertes Upcycling nicht nur Kosten senken oder die Umwelt schonen, sondern auch bemerkenswerte grüne Eigenarten schaffen. Dabei denke ich an Beispiele, wie edel gestaltete Kerzengläser aus benutzten Weinflaschen oder stylische Zimmer-Accessoires aus diversen aufgearbeiteten Elementen. Und das möchte die Luxushotellerie doch auch – sich mit einem einzigartigen Charakter unvergessen machen. Sie möchte Geschichten erzählen, damit überall von ihr berichtet wird und eine Art „Place to be“ – Image geschaffen wird. Wer kann dabei besser unterstützen, als die Nachhaltigkeit, mit der sich heute so tolles, ehrliches Storytelling kreieren lässt.

Neben Ausstattung und Ambiente ist doch der größte Garant für Servicequalität und Wohlbefinden auf höchstem Niveau immer noch der Mensch. Eine zuvorkommende Bewirtung mit einem freundlichen Lächeln, eine kompetente Beratung oder ein aufmerksamer und professioneller Umgang als Gastgeber sind viel mehr wert, als eine prunkvolle Anlage. Bekanntermaßen ist der Service auch das, was ein Luxushotel zu einem solchen macht und was der Gast am Ehesten erwartet. Zugleich ist es auch das, was eigentlich am besten umzusetzen ist, wenn ein motiviertes Team hinter dem Hotelkonzept steht. Auch hier hat die Nachhaltigkeit einen besonders großen Einfluss, denn sie ermöglicht eine Steigerung der Mitarbeitermotivation sowie -loyalität sowie einen langfristigen Wettbewerbsvorteil am Arbeitsmarkt.

Luxstainability ist also bereits ein Trend, der bleibt und das ist beruhigend. Ich wünsche mir, dass immer mehr Luxushotels einen Bewusstseinswandel durchleben und ihr meist höheres Budget für neue, nachhaltige Konzepte einsetzen, damit das Reisen, in egal welchem Segment, weiterhin ein persönliches Vergnügen im Einklang mit Natur und Umwelt bietet. Der Tourismus kann unserem Klima großen Schaden zufügen, aber wiederum mit nachhaltigen Lösungen auch viel bewirken und erhalten. Ich kämpfe täglich dafür, der Hotellerie einen „kleinen Stupser“ in die richtige – grüne – Richtung zu geben.

Lasst uns gemeinsam unseren Gästen ein ganzheitlich nachhaltiges und gerne auch zugleich luxuriöses Aufenthalts-Erlebnis bieten!

Suzann Heinemann

Best Practise Beispiele von Nobelhotels mit der Nachhaltigkeitszertifizierung GreenSign:

  • Hotelasicht vom Keemala Resort in Thailand

  • Hotelansicht vom Hotel Orania in Berlin

  • Hotelansicht vom Öschberghof in Donaueschingen

  • Hotel Forestis in Südtirol mit Bergpanorama der Dolomiten

  • Hotelansicht vom Birkenhof in Bayern

  • Hotelpool vom Oderberger in Berlin

  • Hotelansicht vom Grand Elysee in Hamburg

  • Hotelansicht vom Europäischen Hof in Heidelberg

  • Hotelansicht vom Interalpen Tyrol in Österreich

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GreenSign Hotel Nachhaltigkeitsstandard vom Global Sustainable Tourism Council (GSTC) anerkannt

12. Juli 2022

Schon seit der Firmengründung vom GreenSign Institut im Jahr 2014 und der gleichzeitigen Entwicklung des GreenSign Zertifizierungskataloges für Hotels, basiert die Arbeit und das Engagement von GreenSign auf drei grundlegenden Unternehmenssäulen: Der Einhaltung internationaler Standards, der Transparenz gegenüber allen Stakeholdern und der Darbietung unabdingbarer Qualitätsstandards.

Gleichzeitig wurde mit dem GreenSign für Hotels ein praxisbezogenes sowie ein trotz anspruchsvoller Kriterien leicht umsetzbares Managementsystem entwickelt.

Im Juni 2022 wurden diese Werte durch die weltweit bekannte GSTC (Global Sustainable Tourism Council) – Anerkennung der GreenSign Hotel Zertifizierungskriterien bestätigt.

GreenSign Hotel Standard jetzt GSTC zertifiziert

Mit Zunahme der gesellschaftlichen und politischen Erwartungen in Bezug auf Umwelt- und Klimaschutz sehen sich insbesondere touristische Betriebe vermehrt in der Verantwortung, nachvollziehbare und anerkannte Nachhaltigkeitsstandards in das Betriebsgeschehen zu implementieren, um den eigenen Fußabdruck konsequent zu verringern. Auch das GreenSign Institut nimmt sein Pflichtbewusstsein ernst und hat sich im Frühjahr 2021 für eine Anerkennung seiner hotel-spezifischen Nachhaltigkeitskriterien durch eine externe Instanz entschieden. Die global führende Akkreditierungsstelle für nachhaltige Tourismus-Zertifizierungen GSTC (Global Sustainable Tourism Council) mit Sitz in Vereinigten Staaten wurde schnell zum kompetenten und verlässlichen Partner in dieser Sache.

Schon vor der Anerkennung seiner Nachhaltigkeitskriterien war GreenSign Mitglied des GSTC und hat damit das gemeinsame Verständnis von nachhaltigem Tourismus unterstützt.

Suzann Heinemann

“Die internationale Anerkennung durch das Board vom GSTC war für uns ein sehr großer und wichtiger Meilenstein. Wir sind sehr stolz darauf und sehen nun der internationalen Ausweitung unseres GreenSign optimistisch entgegen. Viele große internationale Hotelgruppen stehen bei uns bereits in der Warteschleife und wir sind gut darauf vorbereitet.“

Suzann Heinemann

Gründerin & Geschäftsführerin

GreenSign Institut GmbH

Die Anerkennung durch das Global Sustainable Tourism Council (deutsch: Globaler Rat für nachhaltigen Tourismus) unterstreicht die Erfüllung und feste Verankerung internationaler Rahmenwerke und Leitlinien in der GreenSign Hotel Zertifizierung. Hotels, die das GreenSign Nachhaltigkeitszertifikat tragen, halten demnach höchste sozial- und umweltspezifische Standards in den Bereichen wirkungsvolles Nachhaltigkeitsmanagement, Maximierung sozialen und wirtschaftlichen Nutzens für die lokale Bevölkerung, Bewahrung des kulturellen Erbes und Reduzierung negativer Wirkungen auf die Umwelt. Sie entsprechen den universell gültigen Standards für nachhaltigen Tourismus und verfügen über einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil durch international anerkannte Glaubwürdigkeit und Qualität.

“Ein langer Prozess liegt hinter meinen Kollegen und mir, der uns nun zur erfolgreichen Anerkennung unseres Hotelstandards führt. Ich bin sehr glücklich, diesen wichtigen Schritt unseres noch jungen Unternehmens maßgeblich begleitet haben zu dürfen. Er unterstreicht nicht nur die Qualität und Seriosität unseres Kernprodukts, sondern auch das wahrhafte Engagement und die Vision von uns Mitarbeitern – von den Menschen, die das GreenSign zum GreenSign machen.“ .“

Darlene Schwabroch

Business Development Managerin

GreenSign Institut GmbH

Um Reisenden, die nachhaltigen Tourismus bevorzugen, eine bessere Erreichbarkeit von geeigneten Unterkünften zu gewährleisten, werden GreenSign zertifizierte Betriebe künftig auf diversen OTAs und Buchungsplattformen, darunter booking.com, mit einer gesonderten Kennzeichnung des GSTC-anerkannten Standards hervorgehoben.

GreenSign ist die weltweit 36. Zertifizierungsstelle mit der GSTC-Anerkennung seiner Nachhaltigkeitskriterien für Hotels und gilt damit in Deutschland als Vorreiter unter den Nachhaltigkeitszertifizierungen.

Weitere Informationen…

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Nachhaltigkeits-Auszeichnung: VICTOR´S RESIDENZ-HOTELS sind jetzt GreenSign zertifiziert

05. Juli 2022

Alle 14 Hotels der VICTOR’S Gruppe haben sich dem GreenSign Zertifizierungsprozess unterzogen. Davon erhielten 13 Häuser Zertifizierungen auf Level 3 und eines erreichte sogar Level 4.

Die Bemühungen für eine nachhaltige Betriebsführung gewinnen in der Hotellerie zunehmend an Bedeutung. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um privat geführte Hotels oder die Kettenhotellerie handelt. So haben es sich auch die VICTOR´S RESIDENZ-HOTELS zur Aufgabe gemacht, ihre Nachhaltigkeitsleistungen auf den Prüfstand zu stellen. Alle 14 Häuser, wovon ein Großteil Stadthotels sind, durchliefen den GreenSign Zertifizierungsprozess, welcher GSTC anerkannt ist, und wurden bei einem persönlichen Audit vor Ort geprüft.

GreenSign Zertifizierung Victors Hotels Collage aller Zertifikatübergaben

Bei der Zertifizierung wurden alle acht Kernbereiche der Nachhaltigkeit genauestens unter die Lupe genommen. Dazu gehören: Management und Kommunikation, Umwelt (Energie, Wasser und Abfall), Biodiversität und kulturelles Erbe, Einkauf, Regionalität und Mobilität, Qualitätsmanagement und nachhaltige Entwicklung, soziale Verantwortung sowie wirtschaftliche Verantwortung.

Nachhaltigkeit wird bereits in allen VICTOR’S RESIDENZ-HOTELS zum Wohle des Gastes und der Umwelt aktiv gelebt. GreenSign sollte nun einen Status quo aufzeigen und diesen Bereich weiter professionalisieren, sowie in das gesamte Qualitätsmanagement integrieren. Für ihren Plan, das Nachhaltigkeitskonzept aktiv weiterzuentwickeln, haben sich die Geschäftsführerinnen der VICTOR´S VICTOR’S RESIDENZ-HOTELS Susanne Kleehaas und Birgit Winter mit GreenSign einen starken Partner ins Boot geholt. Die Nachhaltigkeitszertifizierung hat sich mit über 300 zertifizierten Hotels erfolgreich im europäischen Hotelmarkt etabliert und bietet ein praxisnahes, anschauliches und dynamisches Managementsystem. Das fünfstufige, transparente Level-System ermöglicht Hotels einen idealen Überblick über ihre Nachhaltigkeit und verhilft ihnen zur nötigen Sichtbarkeit bei der immer größer werdenden Zielgruppe der umweltbewussten Reisenden. Zudem erhalten die Hoteliers Lösungen für die Steigerung ihrer Nachhaltigkeit, was letztendlich Kosten spart, die Mitarbeiterzufriedenheit erhöht und den Betrieb für die Zukunft stärkt.

Die Zertifizierung der einzelnen Hotels hat einen IST-Zustand aufgezeigt, auf welchen nun aufgebaut werden soll. Jetzt können mit effektiven Maßnahmen in allen 14 VICTOR´S RESIDENZ-HOTELS das nachhaltige Engagement weiter gesteigert und Ressourcen-Einsparungspotentiale genutzt werden.

„Wir, die VICTOR’S RESIDENZ-HOTELS, sind uns unserer Verantwortung gegenüber der Umwelt bewusst und verstehen uns als Teil eines größeren Ganzen, das ganzheitliches Handeln verlangt. Im Sinne der Nachhaltigkeit gilt es, sämtliche Tätigkeiten in allen Unternehmensbereichen zu hinterfragen und zu optimieren – wirtschaftlich, aber vor allem ökologisch. Das ist eine große Aufgabe, die wir alle zusammen angehen müssen“, so die Geschäftsführung.

Als einziges Hotel schaffte das VICTOR’S RESIDENZ-HOTEL GERA  ein GreenSign Level 4, was dem Haus eine hervorragende Nachhaltigkeit bescheinigt. Auf das erreichte GreenSign Level 3 möchten nun die anderen Hotels der Gruppe aufbauen. Besonders erwähnenswert ist zudem das ökologische Engagement des VICTOR’S RESIDENZ-HOTEL TEISTUNGENBURG, welches mit seinem großen Waldstück mit Jahrhunderte alten Bäumen, seltenen Obstbäumen, einem naturbelassenem Entdeckungspfad und Insektenhotels einen wertvollen Beitrag zur Biodiversität leistet. Auch das VICTOR’S RESIDENZ-HOTEL SCHLOSS BERG nahe der Mosel bekräftigt mit dem Erhalt des kulturellen Erbes der Burg aus dem 11. Jahrhundert sein nachhaltiges Engagement. 

Bereits seit vielen Jahren engagieren sich die VICTOR’S RESIDENZ-HOTELS für die Kinderhilfe Organtransplantation e.V. Die Hotelgruppe verkauft in jedem Haus kleine Plüsch-Teddybären, die jedes Jahr in einer neuen Edition erscheinen und deren kompletter Erlös komplett an KiO geht. Zudem unterstützt das Unternehmen den jährlich stattfindenden KiO Business Beach Cup als Sponsor, ein Beach-Volleyball-Turnier in München mit regionalen und überregionalen Hobby- und Firmenmannschaften.

„Mich hat besonders die herzliche Gastfreundschaft, die Ideen und der starke Willen der einzelnen Hoteldirektoren und derer Teams begeistert. Hier wurde ein grünes Feuer entfacht, welches mit viel Engagement und Innovation weiter brennen wird, um aus den  VICTOR´S RESIDENZ-HOTELS ein noch nachhaltigeres Unternehmen zu machen. Dabei wird vor allem der Mensch sehr wertgeschätzt und mit einbezogen. Ich sehe auch viel Potential in den Auszubildenden, die aktiv in den nachhaltigen Entwicklungsprozess mit eingebunden werden. Ich bin jetzt schon gespannt, wie sich die einzelnen Häuser bei der Rezertifizierung in spätestens drei Jahren im GreenSign Level steigern werden und wie die nachhaltige Kurs der gesamten Gruppe weiter verläuft“, berichtet Maximilian Dilitz, Auditor beim GreenSign Institut.

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Urlaub mit gutem Gewissen: Usedomer SEETELHOTELS erhalten GreenSign-Zertifizierung

28. Juni 2022

„Die SEETELHOTELS sind sich ihrer Verantwortung bewusst. Daher haben wir uns als familiengeführte Hotelgruppe entschlossen, den Umweltplan und das Managementprogramm von GreenSign in allen Häusern zu integrieren. Als Familienunternehmen sehen wir Nachhaltigkeit als einen ganzheitlichen Ansatz, der sich auf alle Bereiche der SEETELHOTELS erstreckt. Wir wollen diesen in unser tägliches, bewusstes Handeln, die Entscheidungen, die wir treffen und die Lösungen, für unsere Gäste, Mitarbeiter und Partner, integrieren. Wir sind besonders stolz darauf, dass alle unsere Häuser nun mit dem GreenSign zertifiziert wurden.”, erklärt Rolf Seelige-Steinhoff, geschäftsführender Gesellschafter der SEETELHOTELS.

Die SEETELHOTELS, 1992 von Burghardt (†) und Rolf Seelige-Steinhoff gegründet und bis heute familiengeführt, umfassen insgesamt 17 Häuser auf Usedom, darunter 8 Hotels unterschiedlichster Markt-Positionierung. Der zweitgrößte touristische Arbeitgeber Mecklenburg-Vorpommerns beschäftigt derzeit über 500 Mitarbeiter und stets zwischen 60 und 80 Azubis. Innerhalb der letzten 30 Jahre haben sich die SEETELHOTELS zu einer renommierten Hotelgruppe entwickelt. Während dieser gesamten Zeit des Fortschritts und des Wachstums haben Rolf Seelige-Steinhoff und seine Familie nie ihre Verantwortung den Mitarbeitern und der Umwelt gegenüber aus den Augen verloren.

Insbesondere in den letzten Jahren wurde dem Thema Nachhaltigkeit viel Aufmerksamkeit geschenkt, und dank der engen Zusammenarbeit mit dem GreenSign Institut sind seit Juni 2022 alle SEETELHOTELS mit der GreenSign Nachhaltigkeitszertifizierung ausgezeichnet. Drei Hotels erhielten Zertifizierungen auf Level 3, fünf erreichten Level 4.

Seetelhoels mit GreenSign zertifiziert Hotelcollage

Ein transparentes Vorgehen bei der Umsetzung umweltpolitischer Maßnahmen liegt bei den SEETELHOTELS besonders im Fokus, und diese Unternehmensphilosophie wird proaktiv an Gäste und Mitarbeiter kommuniziert. Unterstützt durch betriebsinterne Nachhaltigkeitsbeauftragte, werden die Themen Umwelt- und Ressourcenschonung an die Gäste vermittelt und umfangreich im Unternehmen umgesetzt. Zudem überwachen speziell instituierte Energiebeauftragte die Energieeffizienz-Maßnahmen und optimieren sie stetig. So generieren beispielsweise einige Häuser ihre Wärmeenergie bereits durch Blockheizkraftwerke. Die junge Kooperation mit einer nachhaltig zertifizierten Wäscherei, umfangreiche Mülltrennsysteme, der Verzicht auf Einzel- und Einwegverpackungen sowie bedarfsorientierter Einkauf tragen zur Ressourcenschonung bei.

Der Natur und Umwelt gegenüber ist das Verantwortungsbewusstsein besonders groß, wie beispielsweise die langjährige Kooperation mit der Michael Succow Stiftung zeigt, die sich für Klimaschutz, den Erhalt von Schutzgebieten und zukunftsfähige Landnutzung engagiert. Unvermeidliche Eingriffe in das Ökosystem werden bei den SEETELHOTELS kompensiert, auf Beschallung der Außenanlagen wird in allen Hotels vollständig verzichtet. Gäste und Mitarbeiter werden umfangreich sensibilisiert, so erhalten sie beispielsweise die Möglichkeit, sich auf von den Hotels zur Verfügung gestellten Fahrrädern fortzubewegen. Aktuell arbeiten die SEETELHOTELS überdies intensiv daran, alle Häuser mit E-Ladesäulen auszustatten und den firmeneigenen Fuhrpark sukzessive auf Elektroantrieb umzustellen.

Auch beim Lebensmitteleinkauf wird das Angebot in allen Häusern kontinuierlich ausgebaut. Hier legen die SEETELHOTELS Wert auf regionale, saisonale, fair gehandelte Produkte sowie auf Bio-Siegel und zahlreiche vegane Optionen. Der Kaffee, der in der hoteleigenen Kaffeerösterei in Heringsdorf verarbeitet wird, erreicht Usedom beispielsweise ebenfalls per Fair Trade. Zu den Plantagenbetreibern in den Ursprungsgebieten pflegt die Geschäftsleitung überdies engen persönlichen Kontakt, denn auch der sozialen Verantwortung dem Personal und den Stakeholdern gegenüber ist man sich bei den SEETELHOTELS sehr bewusst. Für die Azubis wird dreimal jährlich ein Elternwochenende auf Usedom organisiert, es gibt einen jährlichen Azubi-Tag, und überdies erhalten sie eine Jahresfahrkarte für die UBB. Die SEETELHOTELS werden deshalb regelmäßig von der IHK als „Top Ausbildungsbetrieb“ ausgezeichnet.

Herausragendes Engagement zeigen die SEETELHOTELS überdies bei der Förderung der heimischen Kulturszene. Seit vielen Jahren unterstützt die Hotelgruppe die „Usedomer Literaturtage“ und das „Usedomer Musikfestival“.

Suzann Heinemann, CEO und Gründerin vom GreenSign Institut, erklärt: „Eine nachhaltige Unternehmensführung ist heute mehr als nur ein Trend und wird immer mehr zum Standard, vor allem in der Hotellerie. Die SEETELHOTELS haben bereits im Vorfeld der GreenSign Zertifizierung ein hervorragendes Engagement in Bezug auf Ökonomie, Ökologie und soziales Engagement bewiesen. Wir freuen uns, dass wir noch weitere Inspirationen für künftige nachhaltige Maßnahmen geben konnten und sind begeistert vom Einsatz aller Direktoren und Teams der Hotels. Mit großer Freude begleiten wir die SEETELHOTELS in ihrer Nachhaltigkeit weiter und entwickeln gemeinsam in unserer GreenCommunity neue innovative Lösungen.“

Die SEETELHOTELS haben sich der nachhaltigen Unternehmensführung verschrieben, sowohl auf ökologischer, ökonomischer und sozialer Ebene. In enger Zusammenarbeit mit dem GreenSign Institut und den betriebsinternen Nachhaltigkeitsbeauftragten wird derzeit für jedes Haus ein individueller Vier-Jahres-Plan ausgearbeitet, um mithilfe von klaren Strukturen die kurzfristigen und langfristigen Unternehmensziele erfolgreich umzusetzen, sowie im Zuge der nächsten Audits in drei Jahren das nächsthöhere GreenSign-Level zu erreichen.

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Happy Pride Month!

Es ist Juni und das bedeutet, es ist Zeit für Pride!

Ins Deutsche übersetzt dreht sich dieser Monat rund um „Stolz“ – Stolz für die Erfolge der queeren Bewegung, für die eigene Geschlechteridentität, und für eine bunte und inklusive Gesellschaft.

Wir bei GreenSign haben uns den Pride Month in diesem Jahr zum Anlass genommen, um über Diversity im Allgemeinen zu berichten und zu sensibilisieren. Mit unseren eBooks aus der Reihe „Diversity“ wollen wir auf die Vielfalt innerhalb unserer Gesellschaft aufmerksam machen, die Kerndimension von Diversity beleuchten, den Status Quo, die aktuellen Herausforderungen sowie die Zielsetzungen von Diversity aufdecken und auch Unternehmen Wissen und Werkzeuge an die Hand geben, um einen diversity-gerechten und inklusiven Betrieb zu fördern.

Was ist der Pride Month?

Der Pride Month verkörpert Freude am Leben, bedingungslose Liebe für seine Mitmenschen und absolute Selbstakzeptanz. Er macht aber auch auf ernste politische und gesellschaftliche Konflikte im Zusammenhang mit Queerness und Diversity aufmerksam: noch immer sind Menschen, die der LGBTQIA+ Bewegung angehören, Diskriminierungen und Ungerechtigkeiten im Alltag ausgesetzt. In manchen Ländern gilt Homosexualität sogar als Kriminalität und wird strafrechtlich verfolgt (!).

Glücklicherweise sind wir in Deutschland inzwischen um Einiges offener und toleranter. Aber auch hierzulande sind Schwule, Lesben, Bisexuelle, Transgender und weitere Menschen, die auf den ersten Blick nicht in die „heteronormative Schublade“ passen, noch immer Opfer von Vorurteilen, Stigmatisierung und Stereotypendenken. Gegen diese und weitere gesellschaftliche Probleme wird beim Pride Month protestiert.

Jedes Jahr findet der Pride Month weltweit im Juni statt und ist in Deutschland auch als Christopher Street Day bekannt.

Beyond Pride – Diversity in Gesellschaft und bei Unternehmen

Der Ursprung des Wortes Diversity kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Vielfalt. In der Soziologie beschreibt Diversity das Unterscheiden und Anerkennen aller Menschen und Lebensformen, unabhängig ihrer sozialen, ethnischen oder geographischen Herkunft, ihrer sexuellen, religiösen oder kulturellen Orientierung, ihrem Geschlecht, Lebensalter oder ihres psychischen oder physischen Zustandes. Bei der Diversity geht es aber nicht nur um die Unterscheidung und Wertschätzung dieser Attribute, sondern auch um das Entdecken von Gemeinsamkeiten verschiedener Menschen trotz ihrer vermeintlichen Unterschiede.

Das Hauptziel von Diversity ist es, Gleichbehandlung für alle Menschen zu erreichen. Diese ist zwar in der Deutschen Verfassung und seit 2006 auch im Deutschen Gleichbehandlungsgesetz fest verankert – findet aber in der Realität leider noch nicht flächendeckend statt. Ungleichbehandlungen und Diskriminierung stehen für viele Menschen beziehunsgweise Menschengruppierungen aufgrund vermeintlicher oder tatsächlicher Zugehörigkeiten noch immer an der Tagesordnung.

Ausführlichere Erläuterungen und weitere Begriffserklärungen findest du in unserem eBook.

We proudly present:

Das erste eBook aus unserer „Diversity Reihe“ – Basics of Diversity | Mit Herz und Verstand zu einem bunten Unternehmen.

In diesem eBook erwarten dich…

… der Status Quo und die Trends in Bezug auf DIversity in Deutschland
… die Definition, Hintergründe und Ziele von Diversity
… Erklärungen dazu, warum Menschen von Natur aus Vorurteile haben
… Gründe, warum sich Diversity in deinem Betrieb lohnt
… Fokusseiten zu den einzelnen Facetten von Diversity (Geschlecht und Geschlechterrollen, Alter und Generationen, Kultur, Weltanschauung & Religionen, körperliche und geistige Fähigkeiten, sexuelle Orientierung, nationale und ethnische Herkunft)
… die Zusammenhänge von Diversity und Unternehmenskultur
… die Erläuterungen von interkultureller Kompetenz, Unconscious Bias und New Leaderhsip
… Best Principles für deinen Betrieb – Tipps & Tricks für Fach- und Führungskräfte
… 5 Schritte zum erfolgreichen Diversity Management
…  Best Practice Beispiele aus der Hotellerie und darüber hinaus

 

Screenshot Diversity eBook

 

Dieses eBook ist für dich genau richtig, wenn du…

… deinen interkulturellen Horizont erweitern möchtest
… einen Beitrag zu einer diskriminierungsfreien und inklusiven Gesellschaft leisten willst
… Diversity in deinem Betrieb weiter voranbringen möchtest
… deinen Mitarbeitern ein faires, tolerantes und korrektes Arbeitsumfeld bieten möchtest
… Tipps und Tricks für das Führen eines multi-kulturellen, bunten Teams suchst
… deine Unternehmens- und Führungskultur auf Diversity-Freundlichkeit überprüfen möchtest
… dich auf der sozialen Ebene der Nachhaltigkeit weiter entwickeln willst

Wir wünschen dir viel Freude beim Lesen unseres eBooks und hoffen, dir einen ersten Überblick über das Thema Diversity im Allgemein geben zu können. Sei gespannt auf unsere Deep Dives – schon bald teilen wir das nächste eBook mit dir!

Liebe Grüße
Darlene

Clean-up Aktion im Berliner Tiergarten: GreenSign geht mit gutem Beispiel voran

GreenSign setzt sich für Umwelt- und Naturschutz ein und packt in der eigenen Stadt selbst tatkräftig mit an. Gemeinsam mit der “Kehrenbürger Initiative“ der BSR wurde Müll gesammelt.

14. Juni 2022

Unter dem Motto „Wir predigen nicht nur, sondern wir tun auch selbst etwas“ startete das GreenSign Team am vergangenen Freitag eine Müllsammelaktion im Berliner Tiergarten. In der Vergangenheit hat GreenSign bereits mehrfach bei Baumpflanzaktionen, Spendensammlungen sowie Trödelmärkten für wohltätige Zwecke seinen nachhaltigen Einsatz bewiesen. Nun wollte das Berliner Unternehmen etwas in der eigenen Stadt bewirken und damit vor allem auch andere inspirieren, es ihnen gleich zu tun. Mit Müllsäcken, Zangen und Warnwesten ausgestattet, machte sich ein achtköpfiges Team inklusive CEO Suzann Heinemann im Tiergarten zu beiden Seiten der Straße des 17. Juni tatkräftig ans Müllsammeln. Damit wollte man zur Verschönerung des Parks beitragen und einen kleinen Beitrag zum Erhalt der Natur leisten.

GreenSign Team Cleanup Aktion im Berliner Tiergarten

„Müll gehört in die Tonne und nicht auf den Boden oder ins Gebüsch. Leider werden insbesondere in unseren Parks, welche eigentlich die Erholung fördern sollen und als grüne Lunge der Hauptstadt dienen, Abfälle achtlos in der Natur entsorgt. Ich war entsetzt, wie gleichgültig manche Bürger oder Touristen mit der Umwelt umgehen und trotz vielfach vorhandener Mülleimer den Tiergarten mit ihrem Unrat schädigen. Ich bin stolz auf unseren Einsatz, der mit meinem gut gelaunten und hochmotivierten Team, sogar richtig Spaß gemacht hat. Erstaunlich, was wir an einem Vormittag so alles aufsammelten. Ich kann jedem nur empfehlen, so etwas einmal auszuprobieren, auch um danach vielleicht selbst etwas achtsamer zu agieren“, sagt Suzann Heinemann, Gründerin und Geschäftsführerin der GreenSign Nachhaltigkeits-Zertifizierung.

Magdalena Eder vom GreenSign Team organisierte die Aktion und erklärt: „Ich bin dankbar für die Unterstützung der Berliner Stadtreinigung, BSR. Es hat mich begeistert, wie einfach die Anmeldung unserer Kehrenbürger Aktion war, wie nett die Kommunikation verlief und dass wir so zuverlässig mit Mülltüten, Greifzangen, Handschuhen und Westen ausgestattet wurden. Es wurden alle benötigten Materialien vorab angeliefert und dann inklusive dem gesammelten Müll wieder abgeholt. Das hat unser Clean-up um einiges erleichtert.“

Mit einer 14-tägigen Anmeldefrist kann unter der Website www.kehrenbuerger.de jedes Unternehmen, jede Schule oder KITA sowie Initiative jederzeit Aktionsanmeldungen für das Kehrenbürger-Projekt vornehmen. Für das GreenSign Team steht fest, dass es schon bald wieder solch eine Aktion geben wird, dann in einem anderen Berliner Stadtteil. Gerne auch mit Einbindung interessierter Hotels und Unternehmen, welche in und um die Hauptstadt liegen, egal ob mit oder ohne GreenSign Zertifizierung.

Pressemitteilung als PDF Download

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